#132 Wie Julian Zietlow vegan wurde und Rocka Nutrition mitzieht

Wie Julian Zietlow vegan wurde und Rocka Nutrition mitzieht

Julian Zietlows vergangene Monate waren mehr als turbulent: Knochenbrüche, Frau wird zum zweiten Mal schwanger, Haus gekauft, er wird vegan – und zieht seine Firma Rocka Nutrition genauso wie sein persönliches Umfeld mit. „Wenn du schon Influencer bist, dann influence vernünftig und nicht auf dem Rücken fühlender Lebewesen“, sagt Julian.

Julians Weg zum Veganismus, wie sein Umfeld damit umgeht und wie das Thema die Harmonie in seiner Familie beeinflusst, gibt es hier.

Trotz 1000 Struggles fühlt sich das Leben geil an

Julian sagt ganz ehrlich: Trotz Knochenbrüchen und weiteren Abfucks, geht es ihm so gut wie noch nie. Vor allem deshalb, weil sich in seinem Bewusstsein etwas getan hat. Er ist auf der höchsten Bewusstseinsstufe, auf der er jemals war und nimmt alles, positiv wie negativ, an, um es voll zu spüren. Dieser Ansatz spiegelt gut wieder, was auch ich persönlich unter dem Sinn des Lebens verstehe: Es zu spüren und voll auszukosten mit jedem Atemzug.

Auch wenn gerade verdammt viel gleichzeitig in Julians Leben abgeht, hat Familie für ihn immer noch einen sehr hohen Stellenwert. Für ihn und seine Frau Alina ist außerdem klar: Sie wollen keine „Instagram-Fake-Shit-Beziehung“. Natürlich könnten sie eine Family Doku machen und seine Tochter zeigen, damit würde er viel mehr Geld machen, aber das ist es ihm nicht wert.

Julian folgt lieber seiner Mission und bleibt seinen Werten treu. Dazu lebt er die Leitfrage „Ist es das wert?“ bei jeder Entscheidung.

Wie kam Julians Umstellung auf vegan?

Alles begann mit Julians ersten Treffen mit Ferdinand Beck aka vegains. Damals hat Julian ihn noch als Freak angesehen, doch dann hat er sich auf 1 Monat Vegan und eine Meditations-Session eingelassen. In dieser Meditation hat Julian auf einer tieferen Bewusstseinsebene erkannt, was er sich alles in die Tasche gelogen hat. Er hat gemerkt, dass er im Herzen schon immer vegan war.

Ich war bloß ignorant und habe mich belogen, um weiter auf dem Rücken der Tiere Reichtum zu erbeuten“, sagt Julian. In dieser Meditation hat er die Angst der Kühe und Schweine gespürt und gewusst: Ich kann keinen Moment länger so leben. In diesem Moment hat Julian gecheckt: Der Umsatz kann dieses Leid nicht rechtfertigen. Es gibt kein Zurück.

Wie geht Julian mit Nicht-Veganern um?

“Wir sind im Herzen alle vegan”, meint Julian. Tief im Inneren wissen wir, dass es falsch ist, Tiere für unseren persönlichen Genuss auszubeuten. Aber auch er hat das jahrzehntelang verdrängt und deshalb verurteilt er niemanden, der es noch tut.

Weil Julian seine Frau und Tochter immer noch über jedes Tierwohl stellt, kommt er damit klar, dass Alina noch etwas Fleisch isst, vor allem, weil sie ihren Fleischkonsum schon drastisch reduziert hat. Aber er weiß, dass Alina auch früher oder später vegan leben wird.

Julian Zietlow und Ron Bielecki (der Anti-Veganer)

Als ich Ron kennengelernte, wusste ich schon: Er ist ein sehr spezieller Charakter. Aber Julian weiß, dass er Ron vertrauen kann. Ron würde ihm 30.000€ ohne zu hinterfragen auf den Tisch legen, wenn Julian sie sofort bräuchte. In Bezug auf Veganismus ist Julian klar: „Wer bin ich denn zu sagen du bist nicht auch von jetzt auf gleich vegan, deshalb verlierst du deinen Job? Ich habe ja selbst mein Leben lang Fleisch gegessen.“

Alle Rocka-Influencern, die nicht von jetzt auf gleich umstellen, lässt er in ihrem eigenen Tempo tierische Produkte reduzieren. Er inspiriert sein Umfeld, vegan zu werden oder eben weniger Fleisch zu essen und die Ergebnisse sprechen für sich.

Julian Zietlow kommt selbst aus dem Mainstream und will jetzt auf eine coole, nicht auf die Öko-Hippie-Art, den Mainstream veganisieren. Wer nicht vegan ist und Ron feiert, wird auf ihn und die anderen Rocka-Influencer stoßen und sich dann für Veganismus inspirieren lassen.

Alles fühlt sich gut und richtig für ihn an, denn jetzt lebt er nach seinem Purpose, hat einen übergeordneten Sinn und nicht nur das Geld. Julians Motivation ist von extrinsischer zu intrinsischer Motivation geworden.

Wie Julian mit Corona umgeht

Julians ganz klares Statement: Es ist deine Pflicht, aus der Opferrolle zu kommen und das Beste aus deiner Lage zu machen. Du kannst nicht reisen? Doch, kannst du! Ist nur etwas schwieriger als vorher. Du musst nicht zu Hause bleiben. Du musst gar nichts, aber alles hat Konsequenzen (für eine genauere Erklärung hier mein YouTube-Video dazu).

Julian handelt nicht gegen die Regeln, aber benutzt seinen gesunden Menschenverstand und denkt selbst darüber nach, was richtig ist. Wenn er sich mit 2 Familien trifft (eine mehr als erlaubt), dann ist es ihm wert, auch die Strafe in Kauf zu nehmen.

Also übernimm die Verantwortung, schau nicht darauf, was andere haben oder tun, sondern mach DEIN Ding.

Ich hoffe, du konntest einiges aus der Episode lernen. Peace out,

Dein Mischa

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