SILVIO WIRTH CHAINLESSLIFE

#161 Offene Beziehung, Polyamorie & Tantra mit Silvio Wirth

#161 Offene Beziehung, Polyamorie & Tantra mit Silvio Wirth

SILVIO WIRTH CHAINLESSLIFE

Dieser Mann hat Polyamorie & Tantra durchgespielt… Silvio Wirth lebt seit 20 Jahren polygam und hat sogar eine eigene polygame Community gegründet. Tantra-Lehrer ist er auch noch. Mit diesem Artikel wirst du einen ganz neuen Blick auf monogame Beziehungen, Hetero- und Homosexualität und freie Liebe werfen können. 

Finde heraus: Gehörst du zu den 25% der Menschen, die wirklich dafür geboren sind, monogam zu leben? Oder doch eher zu den 75%, die ihre wahren sexuellen Verlangen unterdrücken?

Was ist Tantra eigentlich genau?

Tantra hat seinen Ursprung vor hinduistischen und buddhistischen Hintergrund in Indien. In der indischen Spiritualität ging es ursprünglich darum, nicht im Außen zu genießen, sondern in die komplette Introspektive zu gehen. Alles Weltliche wurde zurückgewiesen und man wandte sich komplett nach Innen. Man wollte mit einem Aussteigen aus allem Weltlichen die Erleuchtung finden.

Doch dann kam die große spirituelle Wende in der indischen Spiritualität, aus der dann das Tantra entstand. Man erkannte: Die Erleuchtung ist unabhängig davon, ob man als Mönch in vollkommener Askese lebt oder auf einem belebten Marktplatz steht. Zu verstehen, wer du wirklich bist, braucht keine Askese. Erleuchtung ist eine Sichtweise, eine innere Haltung.

Im Kern geht es um die Nicht-Anhaftung: Egal in welcher miesen Situation du bist, das Gefühl und Vertrauen zu spüren, Eins mit allem zu sein. Mit allem verbunden zu sein und nicht in der beschränkten Perspektive des Körpers gefangen zu bleiben.

In der Hauptströmung des Tantra geht es nicht darum, sich dem Sex zu entsagen und ins Zölibat zu gehen. Im Gegenteil. Man trennt nämlich auch nicht mehr zwischen profan und heilig, denn diese Unterscheidung hat man als auch nur eine künstliche Trennung durch uns Menschen erkannt.

Im klassischen Tantra geht es darum, auf den Marktplatz des Lebens zu gehen. In alle Sinne tief eintauchen und alles voll zu erfahren. Und das geht eben unter anderem mit der Sexualität.

Besserer Sex durch Tantra?

Alle Sinne voll zu erfahren… Also ist das Ziel von Tantra besserer Sex?

Ursprünglich nicht. Im traditionellen Tantra ist eine tiefe Verbundenheit mit dem Partner und sexuelle Erfüllung eigentlich nur das Mittel zum Zweck der Bewusstseinserweiterung. Im Neotantra hat der spirituelle Lehrer Osho versucht, die Lehren des Tantra für den Westen herunterzubrechen. Er hat einige alte Praktiken beibehalten, diese aber in einen amerikanisch-therapeutischen Ansatz gebracht. Hier ist eine bessere Partnerschaft und besserer Sex dann der Zweck an sich.

Silvio persönlich geht einen Mittelweg aus dem an den Westen angepassten Neotantra und dem klassischen spirituellen Tantra, das noch tiefer geht.

Welche From des Tantras auch immer, eins ist wichtig: Das Lernen aus Büchern bringt längst nicht so viel wie die Praxis. Kampfsport oder Basketball lernst du auch nicht in Büchern, sondern im praktischen Training. Mit Büchern kannst du dich nicht rausmogeln.

Wenn du Tantra wirklich in der Praxis durchspielst, wirkt sie wie eine Wahrheitsdroge. Sie konfrontiert dich mit deinen größten und tiefsten Lebenslügen und bietet dir einen Zugang zu deiner inneren Wahrheit. Ähnlich, wie es gute Coaching-Sessions vermögen. In beiden Fällen geht: hol dir aktiv Hilfe und bleib nicht einfach passiv. Damit wirst du nicht weit kommen.

Was ist mein Weg in der Liebe? Monogamie oder Polyamorie

Silvio hatte schon als Jugendlicher viel Sex mit verschiedenen Partnern. Erstmal nichts ungewöhnliches. Doch mit Mitte 20 hat er schließlich für sich entdeckt, dass sich seine Vorstellungen von Partnerschaft definitiv von denen der Gesellschaft unterschieden. Nur eine Frau bis ans Lebensende? Das klang nicht richtig für ihn. Eifersucht und Verlustängste? Die konfrontiert er lieber und lernt aus ihnen, als sich zu limitieren.

Mischa geht es diesbezüglich ähnlich. Vor 6 Jahren ist er eine monogame Beziehung mit seiner Freundin Sarinia eingegangen. An dieser Beziehung ist Mischa unglaublich gewachsen – doch dieses polygame Verlangen blieb bestehen… Nach einigen Auseinandersetzungen ging das Modell in ein „don’t ask don’t tell“ über – und jetzt nach ein paar harten Konfrontationen führen die beiden eine offene Beziehung.

Mehr zu Mischas Beziehung gibt’s allerdings auf „Mischa Unchained“, denn die Themen sind für die breite Öffentlichkeit etwas zu intim. Für nur wenige Euro pro Monat kannst du bei „Mischa Unchained“ allerdings genau an Mischas persönliche Infos rankommen.

Polyamorie: „nur eine Phase“ oder angeborene sexuelle Orientierung?

Polygame Tendenzen bei sich zu erkennen, ist ja das eine. Aber ist Polyamorie wirklich eine festgelegte Orientierung wie Hetero oder Homo? Oder ist das nur eine Phase des Lebens und später will man dann was festes?

Silvios Antwort: Er hält auch Homo und Hetero für keine so feste Sache, wie das gemeinhin geglaubt wird… Wenn bspw. jemand so klar und deutlich wie Mischa sagt, er wolle sexuelle Erfahrungen mit Männern überhaupt nicht, dann könnte da schon fast eine Blockade hinterstecken. Eine Blockade, die vor der Möglichkeit schützen soll, dass es ihm doch gefallen könnte.

Silvios Erfahrung nach ist die sexuelle Orientierung meist fließend. Die meisten Frauen finden tatsächlich früher oder später eine leichte Bi-Seite an sich. Solche Tendenzen bewertungsfrei und offen anzuerkennen und zu leben, das ist Silvios Anspruch.

Wenn jeder sich vollkommen frei ausprobieren könnte, wären seiner Einschätzung nach nur 25% der Menschen streng monogam. Und auch wenn die Zahlen höher wären – In jedem Fall braucht die Gesellschaft mehr Raum für die tiefen sexuellen Verlangen in uns, statt diese Anteile zu unterdrücken oder verlogene Spielchen zu spielen.

Silvio Wirth: Eine Selbstentdeckung der Polyamorie

Für Silvio war das Entdecken seiner polygamen Orientierung eine jahrelange  Entwicklungsreise. Von fester Freundin über viele erotische Erfahrungen zum Lebensmodell eine Haupt-Freundin und 3-4 Gefährtinnen.

Schon 1998 hat er eine eigene Poly-Community zusammen mit 20 guten Freunden aufgebaut, in der alle miteinander Liebesbeziehungen haben konnten. Im Prinzip ähnelte dieses Zusammenleben einer Promiskuität, wie man es auch von anderen Menschenaffen kennt. 

Dann haben Silvio und einige seiner Freunde zusammen ein Unternehmen gegründet, viele haben Kinder bekommen. Durch die wachsende Verantwortung entwickelte sich die Dynamik in festere 2-er und 3-er-Beziehungen, in denen man nebenher Geliebte haben konnte.

Vor 17 Jahren hat Silvio dann Mala kennengelernt, die sich als die Frau seines Lebens entpuppen sollte. Mit ihr hat er schließlich ein Kind bekommen. Beide haben jedoch noch andere Geliebte und Weggefährten – was das Leben der beiden Partner unglaublich bereichert und ihre Beziehung zueinander stärkt.

Viele Partner = klare Regeln

Im Umgang miteinander und mit anderen Partnern gibt es klare Regeln. Bspw. entscheiden Silvio und Mala gemeinsam, ob ein neuer/ eine neue Geliebte(r) des anderen passt. Wenn das wirklich nicht harmoniert, sie sich kennenlernen und nicht zu dritt gemeinsam einen Kaffee trinken können, dann wird die Verbindung zur anderen Person nicht eingegangen.

Allerdings heißt das nicht, dass jeder unliebsame Gefährte einfach mit Veto-Recht abgewiesen werden kann. Zum Beispiel hat Mala eines Tages einen Mann kennengelernt, der Silvio anfangs stark getriggert hat. Doch das lag an Silvio selbst. Der Trigger entstand in ihm, weil Malas neuer Gefährte in genau den Lebensbereichen erfolgreich war, in denen Silvio es nicht war. So oft wie er den Spiegel vorgehalten bekommen hat, war das eine echte Herausforderung.

Unabhängig von solch persönlichen Triggern gibt es eine weitere Variable, mit der du als polygam lebender Mensch umgehen können musst: Die New Relation Energy (NRE). Wenn ihre Augen leuchten, wenn sie kommt, so wie sie es bei ihm nicht mehr tun.

In solchen Situationen hat Silvio dann Support im Freundeskreis und den Anspruch an sich, noch mehr in seine Größe zu gehen.

Es hat echt lange gedauert, diesen Mann in ihr gemeinsames Leben zu integrieren, aber hat geklappt – auch dadurch, dass sie ihn anfangs nur 1 Mal im Monat gesehen hat, weil er das sonst nicht gepackt hätte.

Wenn du in Situationen gehst, die dich überfordern, ist keinem geholfen. Dann lieber ein behutsames und langsames Vorgehen.

Eine Königin, mehrere Geliebte: Silvios Poly-Modell

Insgesamt ist das polyamore Modell sehr dienlich für Silvio und Mala. Denn gerade die NRE facht das Feuer zwischen den Partnern unglaublich an. Auch Mischa hat, als damals die andere Frau in sein Leben kam, mit seiner Freundin Sarinia den besten Sex seit langem gehabt. Sich mit 2 Frauen gleichzeitig zu treffen, fand Mischa allerdings überfordernd.

Was da hilft: deine eine Königin zu haben. Die anderen Frauen sind dir aber auch sehr wichtig. Wenn alle respektvoll miteinander umgehen, kann das funktionieren.

Einen anderen Mann oder eine andere Frau gleichwertig in ihre Beziehung zu lassen wäre nur dann möglich, wenn Silvio und Mala (seine Königin) das beide wirklich wollen. Dafür bräuchte es dann aber eine wirklich 100%ige Passung.

Denn es ist schon eine sehr krasse Nummer und eine große Herausforderung, zwei Frauen oder Männer zu haben. Vor allem die Gleichgeschlechtlichen müssen ihre Identität aus etwas anderem ziehen als der Beziehung. Ein erfolgreicher Beruf oder ein Hobby kann so etwas sein.

Der fast wichtigste Part im Öffnen einer Beziehung ist: Die Regeln gemeinsam festzulegen und mit Verständnis vorzugehen. Besonders da Sarinia nicht von sich aus auf Polyamorie steht, darf Mischa hier sehr rücksichtsvoll sein, wenn er ihre Beziehung zueinander nicht gefährden will. Der Prozess reicht dann von immer weniger werdenden Regeln bis hin zum vollkommenen Vertrauen, in dem es keine Regeln mehr braucht.

Warum die Monogamie der Gesellschaft zum Scheitern verurteilt ist

Silvio formuliert es ganz klar: Wenn Monogamie so gut funktionieren würde, würden es nicht so viele Menschen indirekt in Frage stellen, indem sie dauernd ihre Partner wechseln. Heutzutage hält kaum noch eine Ehe nach dem Motto „von Jungfrau bis ans Lebensende nur der/die eine“, wie es in den immer noch nachwirkenden Dogmen der Kirche vorgesehen war. Auch die ökonomische Notwendigkeit für strenge Monogamie ist nicht mehr wirklich gegeben.

Für Mischa war es damals fast wie eine Egotod-Erfahrung, seine Poly-Orientierung zu entdecken.  

Seitdem ist das Konzept von Schlussmachen für ihn auch etwas ganz anderes. Im gesellschaftlich anerkannten Konzept von Monogamie musst du mit einem Menschen, zu dem Du eine Connection hast, einfach die Verbindung kappen, wenn du jemand anderen willst. So etwas hat Mischa noch nie gemacht, einfach jemanden abzuschneiden.

Silvio sieht es so: Du kannst nur treu sein, wenn du auch andere lieben darfst. Es ist eigentlich eine Art gesellschaftlich anerkannte Selbstverstümmelung, wenn man all die anderen potenziellen Partner dort draußen nicht beachtet – als Liebesbeweis.

Vom Umgang mit der Verlustangst

Und die Angst vor dem Verlassenwerden? Mit Verlustangst schwindet die Liebe, sagt Silvio. Hast du eine Basis mit deiner Partnerin? Oder brauchst du die vermeintliche Sicherheit durch ein Festklammern? Hinter Verlustängsten stecke fast immer ein Selbstwertproblem.

Und dieses Selbstwertproblem entdecken selbst Mischa und Silvio in sich! Bei Silvio entsteht dieses Gefühl, wenn ein neuer Liebespartner seiner Königin jünger ist oder besser aussieht. Bei Mischa wäre es, wenn jemand intelligenter ist als er.

Muskeln, Geld, Intelligenz… Am Ende geht es immer um den sozialen Status einer Person. Wir sind Mal wieder Opfer unserer evolutionären Programme.

Bonus – Polyamorie vs. Polygamie: Wo ist der Unterschied?

Die Wörter Polyamorie und Polygamie werden oft verwechselt oder ihr Unterschied vernachlässigt. Deshalb möchte ich dir hier noch ergänzend zum Artikel eine klare Definition mitgeben.

Polygamie ist das Gegenstück zur Monogamie. Monogamie ist die Einehe, also der bspw. in Europa gängigen Beziehungsform. Polygamie ist die Vielehe. Bedeutet: ein Mann, der mit mehreren Frauen verheiratet ist oder eine Frau mit mehreren Männern. In weiten Teilen Afrikas und Asiens ist Polygamie eine verbreitete Form des Zusammenlebens.

Polyamorie hingegen will sich an keine Normen oder institutionellen Vorschriften binden. Hier hat einfach jeder der Liebespartner die komplette Wahlfreiheit und muss auch nicht heiraten. Polyamorie bedeutet, mehr als eine liebevolle Beziehung zur selben Zeit zu führen, während alle Beteiligten einvernehmlich davon wissen.

Bis zum nächsten Artikel,

Dein Lukas

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Ortsunabhängigkeit

Immer mehr Menschen erkennen heutzutage, dass sie nicht mehr an einen einzigen Ort gebunden sein wollen.
Aus gutem Grund, denn mit schönem Wetter fangen die Vorteile der Ortsunabhängigkeit erst an.

Selbst wenn es dir nicht nur darum geht neue Länder zu sehen, in fremde Kulturen einzutauchen oder am Strand deine E-Mails zu beantworten, während die alten Freunde weiterhin bei Regen im Büro sitzen… 

Deinen Arbeits- und Wohnort frei wählen zu können,
ist ein Luxus, in den es sich zu investieren lohnt. 

Wenn dir die Entwicklung oder das System eines Landes nicht gefällt, musst du nicht dort bleiben und dir alles gefallen lassen. Stattdessen gehst du einfach an einen Ort,
der dir besser gefällt. 

Finanzielle Unabhängigkeit

Eine der größten Süchte der Menschheit ist die nach einem geregelten monatlichen Einkommen. Wer süchtig ist,
ist abhängig. Und wer abhängig ist, ist nicht frei. 

Für uns geht es nicht darum, finanziell frei im Sinne von
ich kann mir unbegrenzt alles kaufen” zu sein. 

Uns geht es um finanzielle Unabhängigkeit.
Also den richtigen Umgang mit Geld zu lernen.
Geld für dich nutzen zu können, sodass du kein
Sklave des Geldes mehr bist. 

Sondern so, dass du durch das nötige Know-How ein Gefühl von Sicherheit und Unabhängigkeit vom Staat aufbaust. 

So, dass du dir genau das Leben ermöglichen kannst,
das du wirklich leben willst. Ohne dich von dem limitieren zu lassen, was du glaubst, dir leisten zu können. 

Emotionale Freiheit

Kennst du dieses Gefühl, nicht genug zu sein?
Aber auch diese Angst in dir, zu bedürftig, zu laut, zu viel zu sein? Oder dieses unterschwellige Gefühl, dich nicht so zeigen zu können, wie du wirklich bist? 

Damit bist du nicht allein. Viele von uns werden durch Schule und Erziehung regelrecht emotional unterdrückt.
Unser inneres Kind begraben wir unter einem Haufen aus verstümmelten Gefühlen. 

Emotionale Freiheit erlangen bedeutet:
Du kannst dich wieder öffnen. Deine Gefühle richtig spüren, volle Liebe zulassen, Angst, Schuld und Scham ablegen. 

Mensch sein dürfen mit all deinen Facetten, ohne dich verstecken oder limitieren zu müssen. 

Zeitliche Unabhängigkeit

Es ist an der Zeit, dass dein Leben wieder dir gehört. 

Hast du dir jemals aktiv die Frage gestellt:
Was mache ich mit meiner Zeit?
Wenn ja, konntest du dir die Antwort ohne Zwang frei aussuchen? Wahrscheinlich nicht. Doch genau das ist zeitliche Unabhängigkeit. 

Du erkennst alle unnötigen Zeitfresser, radierst sie aus und gestaltest dein Leben neu.
So, dass es sich wieder leicht anfühlt.

So, dass du deine Zeit auf diesem Planeten nutzen kannst, wie DU es wirklich willst. 

Deine Gesundheit, Beziehungen und Leidenschaften können wieder den Stellenwert bekommen, den sie verdient haben. 

Du kannst ihnen nun Raum geben, weil du nicht mehr in Dingen eingespannt bist, die du zu bestimmten Zeiten machen „musst„. Du suchst dir selbst aus, wann du was tust.

Mentale Freiheit

Die Reise zur ultimativen Freiheit beginnt immer
in deinem Kopf. 

Uns allen wird von unserem Umfeld und der Gesellschaft
eine Geschichte darüber erzählt, wie das Leben laufen soll.
Schule, Studium oder Ausbildung, Bürojob ausüben bis zur Rente: Unser Weg scheint in vorgefertigte Bahnen gedrückt. 

Die meisten Menschen adaptieren diese Story, ohne sie zu hinterfragen – und vergessen somit,
was das Leben alles für sie bereithält. 

Je weiter wir alte Muster aufbrechen, desto eher sind wir in der Lage, uns selbst zu verwirklichen – statt blind den vermeintlichen Träumen anderer zu folgen.

Wer mental frei ist, kennt die entscheidenden Schritte,
um seine persönliche Bestimmung zu finden und endlich
seine Ketten zu sprengen.

Was konkret bedeutet: Du hinterfragst deine Glaubenssätze und Konditionierungen. Du legst konventionelle Denkweisen ab und wirst zum Schöpfer deines eigenen Lebens.