#161 Offene Beziehung, Polyamorie & Tantra mit Silvio Wirth

Offene Beziehung, Polyamorie & Tantra mit Silvio Wirth

Dieser Mann hat Polyamorie & Tantra durchgespielt… Silvio Wirth lebt seit 20 Jahren polygam und hat sogar eine eigene polygame Community gegründet. Tantra-Lehrer ist er auch noch. Mit diesem Artikel wirst du einen ganz neuen Blick auf monogame Beziehungen, Hetero- und Homosexualität und freie Liebe werfen können. 

Finde heraus: Gehörst du zu den 25% der Menschen, die wirklich dafür geboren sind, monogam zu leben? Oder doch eher zu den 75%, die ihre wahren sexuellen Verlangen unterdrücken?

Was ist Tantra eigentlich genau?

Tantra hat seinen Ursprung vor hinduistischen und buddhistischen Hintergrund in Indien. In der indischen Spiritualität ging es ursprünglich darum, nicht im Außen zu genießen, sondern in die komplette Introspektive zu gehen. Alles Weltliche wurde zurückgewiesen und man wandte sich komplett nach Innen. Man wollte mit einem Aussteigen aus allem Weltlichen die Erleuchtung finden.

Doch dann kam die große spirituelle Wende in der indischen Spiritualität, aus der dann das Tantra entstand. Man erkannte: Die Erleuchtung ist unabhängig davon, ob man als Mönch in vollkommener Askese lebt oder auf einem belebten Marktplatz steht. Zu verstehen, wer du wirklich bist, braucht keine Askese. Erleuchtung ist eine Sichtweise, eine innere Haltung.

Im Kern geht es um die Nicht-Anhaftung: Egal in welcher miesen Situation du bist, das Gefühl und Vertrauen zu spüren, Eins mit allem zu sein. Mit allem verbunden zu sein und nicht in der beschränkten Perspektive des Körpers gefangen zu bleiben.

In der Hauptströmung des Tantra geht es nicht darum, sich dem Sex zu entsagen und ins Zölibat zu gehen. Im Gegenteil. Man trennt nämlich auch nicht mehr zwischen profan und heilig, denn diese Unterscheidung hat man als auch nur eine künstliche Trennung durch uns Menschen erkannt.

Im klassischen Tantra geht es darum, auf den Marktplatz des Lebens zu gehen. In alle Sinne tief eintauchen und alles voll zu erfahren. Und das geht eben unter anderem mit der Sexualität.

Besserer Sex durch Tantra?

Alle Sinne voll zu erfahren… Also ist das Ziel von Tantra besserer Sex?

Ursprünglich nicht. Im traditionellen Tantra ist eine tiefe Verbundenheit mit dem Partner und sexuelle Erfüllung eigentlich nur das Mittel zum Zweck der Bewusstseinserweiterung. Im Neotantra hat der spirituelle Lehrer Osho versucht, die Lehren des Tantra für den Westen herunterzubrechen. Er hat einige alte Praktiken beibehalten, diese aber in einen amerikanisch-therapeutischen Ansatz gebracht. Hier ist eine bessere Partnerschaft und besserer Sex dann der Zweck an sich.

Silvio persönlich geht einen Mittelweg aus dem an den Westen angepassten Neotantra und dem klassischen spirituellen Tantra, das noch tiefer geht.

Welche From des Tantras auch immer, eins ist wichtig: Das Lernen aus Büchern bringt längst nicht so viel wie die Praxis. Kampfsport oder Basketball lernst du auch nicht in Büchern, sondern im praktischen Training. Mit Büchern kannst du dich nicht rausmogeln.

Wenn du Tantra wirklich in der Praxis durchspielst, wirkt sie wie eine Wahrheitsdroge. Sie konfrontiert dich mit deinen größten und tiefsten Lebenslügen und bietet dir einen Zugang zu deiner inneren Wahrheit. Ähnlich, wie es gute Coaching-Sessions vermögen. In beiden Fällen geht: hol dir aktiv Hilfe und bleib nicht einfach passiv. Damit wirst du nicht weit kommen.

Was ist mein Weg in der Liebe? Monogamie oder Polyamorie

Silvio hatte schon als Jugendlicher viel Sex mit verschiedenen Partnern. Erstmal nichts ungewöhnliches. Doch mit Mitte 20 hat er schließlich für sich entdeckt, dass sich seine Vorstellungen von Partnerschaft definitiv von denen der Gesellschaft unterschieden. Nur eine Frau bis ans Lebensende? Das klang nicht richtig für ihn. Eifersucht und Verlustängste? Die konfrontiert er lieber und lernt aus ihnen, als sich zu limitieren.

Mischa geht es diesbezüglich ähnlich. Vor 6 Jahren ist er eine monogame Beziehung mit seiner Freundin Sarinia eingegangen. An dieser Beziehung ist Mischa unglaublich gewachsen – doch dieses polygame Verlangen blieb bestehen… Nach einigen Auseinandersetzungen ging das Modell in ein „don’t ask don’t tell“ über – und jetzt nach ein paar harten Konfrontationen führen die beiden eine offene Beziehung.

Mehr zu Mischas Beziehung gibt’s allerdings auf „Mischa Unchained“, denn die Themen sind für die breite Öffentlichkeit etwas zu intim. Für nur wenige Euro pro Monat kannst du bei „Mischa Unchained“ allerdings genau an Mischas persönliche Infos rankommen.

Polyamorie: „nur eine Phase“ oder angeborene sexuelle Orientierung?

Polygame Tendenzen bei sich zu erkennen, ist ja das eine. Aber ist Polyamorie wirklich eine festgelegte Orientierung wie Hetero oder Homo? Oder ist das nur eine Phase des Lebens und später will man dann was festes?

Silvios Antwort: Er hält auch Homo und Hetero für keine so feste Sache, wie das gemeinhin geglaubt wird… Wenn bspw. jemand so klar und deutlich wie Mischa sagt, er wolle sexuelle Erfahrungen mit Männern überhaupt nicht, dann könnte da schon fast eine Blockade hinterstecken. Eine Blockade, die vor der Möglichkeit schützen soll, dass es ihm doch gefallen könnte.

Silvios Erfahrung nach ist die sexuelle Orientierung meist fließend. Die meisten Frauen finden tatsächlich früher oder später eine leichte Bi-Seite an sich. Solche Tendenzen bewertungsfrei und offen anzuerkennen und zu leben, das ist Silvios Anspruch.

Wenn jeder sich vollkommen frei ausprobieren könnte, wären seiner Einschätzung nach nur 25% der Menschen streng monogam. Und auch wenn die Zahlen höher wären – In jedem Fall braucht die Gesellschaft mehr Raum für die tiefen sexuellen Verlangen in uns, statt diese Anteile zu unterdrücken oder verlogene Spielchen zu spielen.

Silvio Wirth: Eine Selbstentdeckung der Polyamorie

Für Silvio war das Entdecken seiner polygamen Orientierung eine jahrelange  Entwicklungsreise. Von fester Freundin über viele erotische Erfahrungen zum Lebensmodell eine Haupt-Freundin und 3-4 Gefährtinnen.

Schon 1998 hat er eine eigene Poly-Community zusammen mit 20 guten Freunden aufgebaut, in der alle miteinander Liebesbeziehungen haben konnten. Im Prinzip ähnelte dieses Zusammenleben einer Promiskuität, wie man es auch von anderen Menschenaffen kennt. 

Dann haben Silvio und einige seiner Freunde zusammen ein Unternehmen gegründet, viele haben Kinder bekommen. Durch die wachsende Verantwortung entwickelte sich die Dynamik in festere 2-er und 3-er-Beziehungen, in denen man nebenher Geliebte haben konnte.

Vor 17 Jahren hat Silvio dann Mala kennengelernt, die sich als die Frau seines Lebens entpuppen sollte. Mit ihr hat er schließlich ein Kind bekommen. Beide haben jedoch noch andere Geliebte und Weggefährten – was das Leben der beiden Partner unglaublich bereichert und ihre Beziehung zueinander stärkt.

Viele Partner = klare Regeln

Im Umgang miteinander und mit anderen Partnern gibt es klare Regeln. Bspw. entscheiden Silvio und Mala gemeinsam, ob ein neuer/ eine neue Geliebte(r) des anderen passt. Wenn das wirklich nicht harmoniert, sie sich kennenlernen und nicht zu dritt gemeinsam einen Kaffee trinken können, dann wird die Verbindung zur anderen Person nicht eingegangen.

Allerdings heißt das nicht, dass jeder unliebsame Gefährte einfach mit Veto-Recht abgewiesen werden kann. Zum Beispiel hat Mala eines Tages einen Mann kennengelernt, der Silvio anfangs stark getriggert hat. Doch das lag an Silvio selbst. Der Trigger entstand in ihm, weil Malas neuer Gefährte in genau den Lebensbereichen erfolgreich war, in denen Silvio es nicht war. So oft wie er den Spiegel vorgehalten bekommen hat, war das eine echte Herausforderung.

Unabhängig von solch persönlichen Triggern gibt es eine weitere Variable, mit der du als polygam lebender Mensch umgehen können musst: Die New Relation Energy (NRE). Wenn ihre Augen leuchten, wenn sie kommt, so wie sie es bei ihm nicht mehr tun.

In solchen Situationen hat Silvio dann Support im Freundeskreis und den Anspruch an sich, noch mehr in seine Größe zu gehen.

Es hat echt lange gedauert, diesen Mann in ihr gemeinsames Leben zu integrieren, aber hat geklappt – auch dadurch, dass sie ihn anfangs nur 1 Mal im Monat gesehen hat, weil er das sonst nicht gepackt hätte.

Wenn du in Situationen gehst, die dich überfordern, ist keinem geholfen. Dann lieber ein behutsames und langsames Vorgehen.

Eine Königin, mehrere Geliebte: Silvios Poly-Modell

Insgesamt ist das polyamore Modell sehr dienlich für Silvio und Mala. Denn gerade die NRE facht das Feuer zwischen den Partnern unglaublich an. Auch Mischa hat, als damals die andere Frau in sein Leben kam, mit seiner Freundin Sarinia den besten Sex seit langem gehabt. Sich mit 2 Frauen gleichzeitig zu treffen, fand Mischa allerdings überfordernd.

Was da hilft: deine eine Königin zu haben. Die anderen Frauen sind dir aber auch sehr wichtig. Wenn alle respektvoll miteinander umgehen, kann das funktionieren.

Einen anderen Mann oder eine andere Frau gleichwertig in ihre Beziehung zu lassen wäre nur dann möglich, wenn Silvio und Mala (seine Königin) das beide wirklich wollen. Dafür bräuchte es dann aber eine wirklich 100%ige Passung.

Denn es ist schon eine sehr krasse Nummer und eine große Herausforderung, zwei Frauen oder Männer zu haben. Vor allem die Gleichgeschlechtlichen müssen ihre Identität aus etwas anderem ziehen als der Beziehung. Ein erfolgreicher Beruf oder ein Hobby kann so etwas sein.

Der fast wichtigste Part im Öffnen einer Beziehung ist: Die Regeln gemeinsam festzulegen und mit Verständnis vorzugehen. Besonders da Sarinia nicht von sich aus auf Polyamorie steht, darf Mischa hier sehr rücksichtsvoll sein, wenn er ihre Beziehung zueinander nicht gefährden will. Der Prozess reicht dann von immer weniger werdenden Regeln bis hin zum vollkommenen Vertrauen, in dem es keine Regeln mehr braucht.

Warum die Monogamie der Gesellschaft zum Scheitern verurteilt ist

Silvio formuliert es ganz klar: Wenn Monogamie so gut funktionieren würde, würden es nicht so viele Menschen indirekt in Frage stellen, indem sie dauernd ihre Partner wechseln. Heutzutage hält kaum noch eine Ehe nach dem Motto „von Jungfrau bis ans Lebensende nur der/die eine“, wie es in den immer noch nachwirkenden Dogmen der Kirche vorgesehen war. Auch die ökonomische Notwendigkeit für strenge Monogamie ist nicht mehr wirklich gegeben.

Für Mischa war es damals fast wie eine Egotod-Erfahrung, seine Poly-Orientierung zu entdecken.  

Seitdem ist das Konzept von Schlussmachen für ihn auch etwas ganz anderes. Im gesellschaftlich anerkannten Konzept von Monogamie musst du mit einem Menschen, zu dem Du eine Connection hast, einfach die Verbindung kappen, wenn du jemand anderen willst. So etwas hat Mischa noch nie gemacht, einfach jemanden abzuschneiden.

Silvio sieht es so: Du kannst nur treu sein, wenn du auch andere lieben darfst. Es ist eigentlich eine Art gesellschaftlich anerkannte Selbstverstümmelung, wenn man all die anderen potenziellen Partner dort draußen nicht beachtet – als Liebesbeweis.

Vom Umgang mit der Verlustangst

Und die Angst vor dem Verlassenwerden? Mit Verlustangst schwindet die Liebe, sagt Silvio. Hast du eine Basis mit deiner Partnerin? Oder brauchst du die vermeintliche Sicherheit durch ein Festklammern? Hinter Verlustängsten stecke fast immer ein Selbstwertproblem.

Und dieses Selbstwertproblem entdecken selbst Mischa und Silvio in sich! Bei Silvio entsteht dieses Gefühl, wenn ein neuer Liebespartner seiner Königin jünger ist oder besser aussieht. Bei Mischa wäre es, wenn jemand intelligenter ist als er.

Muskeln, Geld, Intelligenz… Am Ende geht es immer um den sozialen Status einer Person. Wir sind Mal wieder Opfer unserer evolutionären Programme.

Bonus – Polyamorie vs. Polygamie: Wo ist der Unterschied?

Die Wörter Polyamorie und Polygamie werden oft verwechselt oder ihr Unterschied vernachlässigt. Deshalb möchte ich dir hier noch ergänzend zum Artikel eine klare Definition mitgeben.

Polygamie ist das Gegenstück zur Monogamie. Monogamie ist die Einehe, also der bspw. in Europa gängigen Beziehungsform. Polygamie ist die Vielehe. Bedeutet: ein Mann, der mit mehreren Frauen verheiratet ist oder eine Frau mit mehreren Männern. In weiten Teilen Afrikas und Asiens ist Polygamie eine verbreitete Form des Zusammenlebens.

Polyamorie hingegen will sich an keine Normen oder institutionellen Vorschriften binden. Hier hat einfach jeder der Liebespartner die komplette Wahlfreiheit und muss auch nicht heiraten. Polyamorie bedeutet, mehr als eine liebevolle Beziehung zur selben Zeit zu führen, während alle Beteiligten einvernehmlich davon wissen.

Bis zum nächsten Artikel,

Dein Lukas

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Nici

Nachdem ich jahrelang mit Depressionen zu kämpfen hatte, verstand ich schließlich, dass nur ich das Zepter in der Hand habe, um etwas an meinem Leben zu ändern. Also bin ich losgelaufen und habe mir Unterstützung geholt. 

Gemeinsam mit meinem damaligen Mentor habe ich Licht ins Dunkle gebracht, mich meinen Ängsten gestellt, mich geöffnet und viele meiner Themen aufgearbeitet. Ein paar Monate später hatte ich mich selbst und meinen Weg schließlich gefunden.

Mit großem Interesse an Persönlichkeitsentwicklung habe ich Coaching als Berufswunsch für mich entdeckt. Ich wusste ganz tief in mir, dass ich Menschen dabei begleiten möchte, auch so einen Switch zu machen wie ich. Ich habe mich dazu entschieden, eine Coaching-Ausbildung zu absolvieren, um mehr Licht in das Leben eines jeden einzelnen Menschen zu bringen.

Genau dieser Antrieb hat mich zu ChainlessLIFE geführt. Durch meine Ausbilderin, eine Coaching-Kollegin von Mischa, habe ich das große Los gezogen, nun ein Teil von ChainlessLIFE zu sein. 

Mit diesem Job geht für mich ein Traum in Erfüllung. Zu sehen, wie sich die Mentoring-Teilnehmer selbst entdecken und ihr Leben nach ihren Stärken, Werten und Leidenschaften leben, gibt mir das Gefühl von Fülle und innerer Zufriedenheit.

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Noel

2019 noch in einem Studium, das ich eh nicht abschließen wollte, verfolgte mich jeden Tag dieser eine Gedanke: Was wäre wohl alles möglich, wenn ich meine komfortable Welt in Deutschland einfach mal verlasse und mich auf ein Abenteuer in eine Welt unendlicher Möglichkeiten begebe?
“Kann ich es schaffen, mich als Videographer selbstständig zu machen und dabei um die Welt zu reisen?“
Mit dieser Frage kam ich damals zu ChainlessLIFE.

Zwei Jahre später sollte ich die Antwort mehr als ausführlich kennengelernt haben: Ja, es geht! Mittlerweile arbeite ich als Freelance Filmmaker an Projekten rund um die Welt und kann so das Filmen mit geilen Orten, inspirierenden Menschen und unvergesslichen Erlebnissen kombinieren.

ChainlessLIFE ist dabei nicht nur mein größtes Projekt, sondern vor allem eine unersetzbare Community voller Wachstum, Achtsamkeit und gegenseitigem Support geworden, welche mich nicht nur in meinem Business unglaublich beflügelt, sondern auch enorm tiefe Freundschaften hervorgebracht hat. Und das würde ich für nichts in der Welt mehr eintauschen wollen!

Daher werde ich die nächsten Jahre weiterhin 200% geben, um ChainlessLIFE die Präsenz und Außendarstellung zu kreieren, die es verdient – mit hochwertigem Content und Videos, die von Herzen kommen!

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Max

Ich wuchs behütet als Einzelkind im liebevollen Nest auf. Früh merkte ich jedoch, dass die Welt da draußen nicht so kuschelig ist, wie ich es von Zuhause gewohnt war. In der Grundschule wurde ich gemobbt und erlebte die gesamte Schulzeit als einen grauen Schleier dumpfer Verzweiflung. Videospiele und Zucker mussten als Kompensation herhalten.

Dass so etwas nicht gut gehen konnte, war klar. Uns so fiel ich in ein tiefes Loch. Ich wollte aufgeben. 
„All das führte zu dem Punkt, an dem ich jetzt bin, endlich 
Nach den Zeiten die voll war’n mit Stress und Hektik
Als mich das Tageslicht quälte und ich im Schlafzimmer regelmäßig schwarzmalend die Tage abzählte“

Durch meine erste große Reise alleine nach Neuseeland bemerkte ich auf einmal, dass es dort draußen mehr gibt, als ich glaubte. Auch dass ich zu mehr in der Lage sein kann, als ich glaubte. Der Drang nach einem ChainlessLIFE war geboren.

„Ich merke langsam, dass ich immer gieriger werd‘
 Nicht nach Prestige und Geld
 Sondern nach Liebe und mehr
 Familie, Integrität,
 Prinzipien und Werten
Den richtigen Menschen, denn ich weiß, sie wiegen viel mehr“

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Franz

Auf meinem Weg vom depressiven Drogenopfer zum lebensfrohen Kindskopf bin ich hier gelandet. Als ich von der Schule geflogen bin, wusste ich nichts – außer, dass ich mit erst 17 Jahren komplett verloren war. 

Innerhalb der nächsten Jahre habe ich eine Ausbildung abgeschlossen und versucht meine innere Leere mit vielen Partys und Drogen zu füllen. Hauptsache ich war abgelenkt und mein Kopf war ruhig. Bis alles in einer großen Krise gipfelte… 

Ich hatte bis dahin weder die Scheidung meiner Eltern noch Beziehungen zu meinen Ex-Freundinnen aufgearbeitet. Mein Beruf machte mir zwar Spaß, stellte mich aber nie wirklich zufrieden. Über einen Freund bin ich schließlich auf Network Marketing gestoßen – was ich mit viel Lehrgeld bezahlen durfte. Trotz des Misserfolgs habe ich mich das erste Mal mit mir selbst beschäftigt. 

Meine Entscheidung für ein neues Leben stand fest: Ich habe eine Verhaltenstherapie angefangen, mit Kraftsport begonnen und meine toxischen Muster Stück für Stück ersetzt. Die Persönlichkeitsentwicklung zeigte mir einen anderen Weg auf, als sich ewig selbst zu hassen und zu quälen. So bin ich Ende 2019 ins ChainlessLIFE-Mentoring gestartet.

Seitdem begann eine von Höhen und Tiefen geprägte Reise, die mich schließlich an die Algarve in Portugal führte. Dort habe ich mich getraut, tolle neue Menschen aus dem ChainlessLIFE Inner Circle in meinem Leben zu begrüßen. Durch diese Connections habe ich das Selbstvertrauen erlangt, mein Leben in die eigenen Hände zu nehmen.

Heute weiß ich, dass nichts umsonst ist – das Leben passiert für mich und nicht gegen mich. Das Schicksal zeigt sich oft auf die unerwartetste Weise, also lass los von deinen Vorstellungen und Erwartungen und freu dich auf das Unbekannte. Release & Receive.

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Dave

Bevor ich in das Team von ChainlessLIFE aufgenommen wurde, habe ich 9 Jahre als Friseur gearbeitet. Nachdem ich beschlossen hatte, mehr von der Welt zu sehen und meinem Alltagstrott zu entfliehen, begann meine neue
„Lebens”-Reise in Australien.

In diesem Jahr habe ich erkannt, dass Reisen, neue Kulturen und Orte zu entdecken, mich erfüllten, da ich einen meiner
Top-Werte „Erkundung” ausleben konnte. 

Zurück in Deutschland angekommen habe ich gemerkt, wie sehr mir dieser Wert fehlt und dass ich ihn nach meiner Definition hier nicht ausleben konnte. Zu dieser Zeit habe ich mich stark mit The ChainlessLIFE und vor allem Mischa identifizieren können. Ich wusste, dass ich Initiative ergreifen musste. Im Mentoring habe ich das nötige Werkzeug an die Hand bekommen und wusste, dass ich meinen Top-Wert „Ästhetik” in Form von Videografie/Videoedit wiederfinde, wodurch ich meine Selbstständigkeit und Freiheit neu definieren kann.

Die Community von ChainlessLIFE gab mir dabei den meisten Halt, Motivation und Antrieb, denn ich wusste: es gibt Menschen, die in die gleiche Richtung schauen wie ich. Durch das Kennenlernen dieser Menschen habe ich wie eine zweite Familie gewonnen. Ich hatte das Glück, genau zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein und lernte schließlich Kristian Meier kennen, der in mir das Potential sah, als Videoeditor für ChainlessLIFE zu arbeiten.

Seit diesem Tag sind sehr tiefgründige Freundschaften entstanden, die meinen Wunsch, diese Welt zu einem besseren Ort zu machen, mit der Vision von ChainlessLIFE verschmelzen lassen. Durch mein Medium Videografie in Kombination mit meinen Werten kann ich einen bedeutenden Beitrag dazu leisten kann.

Michi B. Header

Michi B.

Den ersten persönlichen Kontakt zu Mischa hatte ich bereits Anfang 2017 bei einem Meetup in München. Das war zu einer Zeit, in der ich ein Startup im veganen Lebensmittelbereich gegründet hatte, welches jedoch nach ein paar Monaten wieder eingestellt wurde. 

Anfang 2019 war ich dann bei einem mittelständischen Unternehmen im Vertriebsinnendienst angestellt. Dort konnte ich zwar viel lernen, aber dennoch hatte ich mir für diesen Job eine klare Deadline gesetzt, da mich die Arbeit nicht erfüllte. Als ich dann mitbekommen habe, dass Mischa aus ChainlessLIFE ein Unternehmen machen möchte, habe ich ihn kontaktiert und meine Mitarbeit angeboten. 

Seit Mitte 2019 unterstütze ich also ChainlessLIFE bei der Mission, mehr Menschen ganzheitliche Bildung zu vermitteln. Ein Teil meiner persönlichen Langzeit-Vision ist es, Bildungsprojekte für Straßenkinder in Brasilien zu fördern und aufzubauen. Gerechtigkeit als meine Tugend und Chancengleichheit als meine Überzeugung sind Themen,
die mir sehr am Herzen liegen.

Meine Top-Werte sind Freiheit und Verantwortung. Das bedeutet für mich, dass ich der Schöpfer meines Lebens bin. Mein größtes Learning von Mischa ist und bleibt: „Die Wahl zu haben, ist Freiheit. Die Wahl zu treffen, ist das, was dich befreit.“

Nico Header

Nico

Ich habe nach 5 Jahren als KFZ-Mechatroniker festgestellt, dass ich an sich zwar happy bin, aber noch immer ein gewisser Teil gefehlt hat. Es war der Zeitpunkt gekommen, den nächsten Schritt zu machen, um meinem Traum näher zu kommen:
Ein freies & unabhängiges Leben zu führen. Mich mit Leuten zu umgeben, die in dieselbe Richtung schauen. Mit denen man eine Menge Spaß haben und wirklich etwas bewegen kann.

Durch ChainlessLIFE habe ich einen Weg gefunden, meine Vision zusammen mit der des Unternehmens nach vorne zu bringen. Durch meine Teamkollegen/ Freunde habe ich dort ein Umfeld um mich, dass großes Interesse daran hat, gemeinsam zu wachsen. Das mir sehr großen Raum gibt, um mich so entfalten zu können, wie ich bin. In Form von Zuhören und Kommunizieren kann ich anderen Menschen dabei helfen, eine wichtige Entscheidung in ihrem Leben zu treffen. So lebe ich meine Werte und schaffe den größten Mehrwert für diese Welt. 

Oskar Header

Oskar

Durch den Podcast so sehr inspiriert, dass ich mein Studium in der LETZTEN Prüfung vor dem Bachelor abgebrochen und alles auf eine Karte gesetzt habe, um (endlich) authentisch nach meinen Werten zu leben. Mit den richtigen Mentoren hat das auch überraschend sauber funktioniert. ;) 

Für kein Abenteuer zu schade und am besten mit Bear Grylls persönlich in der Natur – da fühle ich mich wohl. Ich liebe es, zuzuhören, zu motivieren und zu inspirieren – genau deswegen erfüllt mich meine Position auch so!

Susanne Header

Susanne

2019 war mein Jahr. Im Job alles erreicht, was ich erreichen wollte: “Director Sales”-Titel, 6-stelliges Gehalt, 4-Tage-Woche und Führungskraft eines 10-15 köpfigen Teams. UND nicht glücklich, nicht erfüllt. Mir fehlte etwas, nur was? 

Zu dieser Zeit habe ich angefangen, Mischa wieder zu verfolgen und den Content auf ChainlessLIFE zu konsumieren. Als erste Frau habe ich das Mentoring durchlaufen und so viele Erkenntnisse daraus gezogen, dass sich das Mentoring bereits nach 4 Wochen amortisiert hatte. 

Dabei hatte ich bereits so viele berufliche Schulungen und Coachings hinter mir, in denen es nur darum ging, mich besser kennenzulernen. Ich dachte, ich wüsste schon sehr viel über mich. Es war bisher nur nicht das Richtige. Die Erkenntnisse aus dem Mentoring haben mir gezeigt, welche Optionen und Möglichkeiten ich habe, was meine Passion und mein Warum im Leben sind. 

2020 wurde, auch Corona sei Dank, wieder mein Jahr. Ich habe eine zusätzliche Ausbildung als Closerin absolviert, arbeite seither nebenbei für eine Coachin aus Berlin und seit Anfang 2021 bei ChainlessLIFE. Meinen alten Job verlasse ich noch dieses Jahr und komme dadurch meinem ChainlessLIFE jeden Tag einen Schritt näher. 

Mischa Header

Mischa

Aufgewachsen in einer Kleinstadt in der Schweiz, endete ich nach meiner Schulzeit im klassischen Hamsterrad. Red Bull am Morgen, um aus dem Bett zu kommen, Gras am Abend, um einschlafen zu können und Alkohol am Wochenende, um alles wieder zu vergessen. Ich arbeitete in einem Call-Center und mein Leben war alles andere als erstrebenswert – jeder Tag zog einfach an mir vorbei. Das war mein Leben vor 10 Jahren. Bis ich einen Entschluss traf, der alles veränderte.

Ich wollte mehr vom Leben. Ich wollte meine Ketten sprengen und endlich das Leben führen, das ich bisher als “unmöglich” abgestempelt habe. Ich wollte frei sein und mein Leben in die eigene Hand nehmen. Also widmete ich mich dem Kraftsport und wurde Profi Natural Bodybuilder. Durch diesen Weg habe ich gelernt, was mir das richtige Mindset und die nötige Disziplin alles ermöglichen kann.

Mir wurde damals nichts in die Wiege gelegt – ich musste mir alles selber beibringen und mich über Jahre weiterentwickeln. Dazu gehörten natürlich nicht nur Erfolge,
sondern auch etliche Rückschläge.

Mithilfe meiner jahrelangen Erfahrung in der Suche nach mir selbst, konzentriere ich mich heute auf meine wahre Passion und Lebensaufgabe: Die Unterstützung all derjenigen, die auch endlich ihr WARUM finden wollen und auf dem Weg zur ultimativen Freiheit dazu bereit sind,
ihre Ketten endlich zu sprengen.

Lukas Header

Lukas

Ein 18-Jähriger Typ steckt fest in einem Studium, das ihn nicht erfüllt. Orientierungslos und keine Ahnung, wohin es im Leben gehen soll. Das war ich vor 1,5 Jahren.

Hätte mir damals jemand gesagt, dass ich als 20-Jähriger ortsunabhängig arbeitend um die Welt reise, hätte ich ihn für verrückt erklärt. Hätte man mir gesagt, dass ich mit Mischa Janiec unter Kokospalmen in Mexiko mein eigenes veganes Kochbuch plane oder mit seinem Team an den schönsten Ecken der Welt zusammenarbeite, ebenfalls.
Heute ist genau das Realität.

Ich muss nicht mehr für ätzende Klausuren lernen, während ich alle 10 Sekunden auf die Uhr schaue und die einzige Hoffnung darin besteht, dass das Studium in 2 Jahren vorbei ist. Stattdessen verdiene ich bereits jetzt mehr Geld, als ich ausgeben kann – mit einer Tätigkeit, die mich wirklich erfüllt.

Heute weiß ich: Ja, das geht für jeden. Ich bin keine Ausnahme. Auch du kannst dir dein Traumleben erschaffen. Das einzige, was du dafür brauchst, ist Mut. Den Mut, dich von ChainlessLIFE an die Hand nehmen zu lassen. Ich bin nur deshalb heute da wo ich bin, weil ich damals den Mut hatte,
das ChainlessMENTORING zu
machen.

Bei ChainlessLIFE schreibe ich Blogartikel, Newsletter und Social Media Posts über Themen, die einen Unterschied auf dieser Welt machen. Nebenbei baue ich mir ein Standing als veganer Fitness-Influencer auf. Ich mache mein Ding und lebe mein Leben für MICH, nicht für die Erwartungen anderer.

Michi S Header

Michi S.

Nach einem Studium im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen und drei Jahren Arbeit als Projektmanager, habe ich mich dazu entschieden mehr aus meinem Leben zu machen.

Heute bereise ich als digitaler Nomade die Welt und sammle so Geschichten für mein Museum des Lebens.

Bei ChainlessLIFE unterstütze ich Menschen dabei, eine Entscheidung für eine freies und selbst bestimmtes Leben zu treffen. Als Productivity Coach helfe ich Dir bei den Themen Selbstmanagement, Organisation und Zielsetzung um auch Dir ein Leben im Flow zu ermöglichen.

Lena Header

Lena

Vier Jahre lang hangelte ich mich von Freitag zu Freitag oder von Urlaub zu Urlaub. Nachdem ich – vermeintlich erfolgreich – mein Studium abgeschlossen, einen guten Job ergattert,
mir eine hübsch hergerichtete Großstadtwohnung und ein Auto vor der Tür erarbeitet hatte, fragte ich mich: „Das ist das gute, sichere Leben von dem immer alle reden?
Jetzt warte ich darauf, dass ich eine Familie gründen kann und das ist die Erfüllung?”

Ich wusste schon damals, dass es das nicht gewesen sein kann.

Heute arbeite ich nicht mehr bei einer Behörde, vom Sicherheitsgedanken getrieben. Stattdessen darf ich mich als Social Media Managerin voll und ganz entfalten. Die Kombination, Strategisches mit Kreativem zu verbinden, lässt mich unheimlich aufgehen. Es fühlt sich wie eine Symbiose aus meinen Werten Kreativität und Qualität an. Durch die Möglichkeit, meine Tätigkeit remote auszuüben, wird auch endlich nicht mehr meine Freiheit von der Arbeit limitiert.

Die Message von ChainlessLIFE in Form von ansprechendem Content und Werbebotschaften in die Welt streuen zu dürfen, um mehr Menschen einen Türoffner für ihren Richtungswechsel zu geben, erfüllt mich jeden Tag.

Kristian Action

Kristian

Ich habe meinen Job als Unternehmensberater gekündigt,
weil ich absolut keinen Sinn in meinem Tun gesehen, sowie nach und nach die Freude am Leben verloren habe.
Geld macht halt nicht glücklich.

Ich möchte Menschen den Umweg ersparen, den ich gehen musste. Irgendwann möchte ich, dass wir als Bildungsunternehmen des 21. Jahrhunderts alle relevanten Lebensbereiche abdecken können. So, dass sich jeder Mensch das Puzzleteil für sein selbstbestimmtes Leben holen kann, welches ihm noch fehlt.

Als Business-Architekt bin ich hauptsächlich mit der Weiterentwicklung des Unternehmens und der Produkte beschäftigt – Ich liebe es! Was für andere langweilig ist, macht mir auch aufgrund meiner Werte (Professionalität, Excellence) und meiner Tugend (Perfektion) richtig Spaß und kommt dir als aktueller oder künftiger Kunde zu Gute.

Ben Header

Ben

Ich hatte gerade mein erstes Semester an der Uni hinter mir,
 als ich feststellen musste, dass ich eigentlich völlig lost war.
Das ChainlessMENTORING kam daher genau zur richtigen Zeit. So bin ich in die allererste Runde gestartet, ohne zu wissen,
dass es mein Leben komplett verändern würde.
Mittlerweile lebe ich genau das, was ich mir immer erträumt hatte: Arbeit, die mich wirklich erfüllt, ein geiles Umfeld und einzigartige Erfahrungen. Mit The ChainlessLIFE darf ich täglich Menschen dabei helfen, endlich ihrem Herzen zu folgen –
und das fühlt sich verdammt gut an!

Alex Header

Alex

Ich war es leid, mich vor allem beruflich in einem Umfeld zu befinden, in welchem Wertschätzung und Anerkennung Fremdwörter sind. Menschen mit toxischem, negativem Mindset ziehen dich runter und lassen dich an dir selbst zweifeln –
ob du es willst oder nicht.

Das Umfeld und die Leute bei ChainlessLIFE bewirken bei mir exakt das Gegenteil. Sie inspirieren mich dazu, kontinuierlich an mir selbst zu arbeiten, nichts “for granted” zu nehmen und mein Leben so zu gestalten, wie es sich für mich richtig anfühlt.

Jeder in diesem Team hat sein Herz am richtigen Fleck.
Ich möchte dieser Vision mit meinem schönsten grafischen Content eine noch größere Bühne geben, damit mehr Menschen daran teilhaben können.

Benny Header

Benny

Ich bin mit Mischa nun bereits seit 8 Jahren befreundet und wir haben gemeinsam u.a. den Peak des Fitness-Hypes durchlebt.
Die persönliche Weiterentwicklung von Mischa seit dieser Zeit finde ich sehr inspirierend. 

Da ich mich selbst bereits seit gut 10 Jahren intensiv mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftige, war ich mega pumped und habe die Vision von The ChainlessLIFE sofort gespürt.
Die Werte Freiheit, Gesundheit und Reisen spielen ebenso eine zentrale Rolle in meinem Leben, wie die Verbindungen
zu anderen Menschen. 

Seit Anfang 2020 bin ich Teil des Teams und gebe täglich mein Bestes, um unser Ziel, DAS Bildungsunternehmen des 21. Jahrhunderts zu werden, auch zu erreichen.

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