Genderdebatte

Die Gender-Debatte: Neue Perspektiven wissenschaftlich betrachtet

Die Gender-Debatte: Neue Perspektiven wissenschaftlich betrachtet

Genderdebatte

Achtung, eine Warnung vorab: Mischa und mir geht es mit diesem Content nicht darum, beliebt zu werden. Wir wollen dir stattdessen etwas beibringen. 

Das tue ich in diesem Artikel, indem ich beide Seiten der Gender-Debatte beleuchte. Um klarzustellen, ob es Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt, bringe ich meine naturwissenschaftliche Perspektive in Form von biologischem Grundlagenwissen ein. 

Auch du wirst es mitbekommen haben: Die Gender-Diskussion ist aktuell hoch im Kurs. Auf der einen Seite stehen die homophoben Konservativen, die Homosexualität als Verstoß gegen die Bibel oder sonst was für Dogmen sehen. 

Auf der anderen Seite – und diese Strömung nimmt in meiner Wahrnehmung immer mehr an Fahrt auf – stehen die um jeden Preis politisch korrekten Links-Grünen. Hier entwickelt sich die Ansicht, es gäbe keinen Unterschied zwischen den beiden biologischen Geschlechtern Mann und Frau. Es wird sogar versucht, Modelle mit 5 oder 7 Geschlechtern zu entwickeln, die es biologisch gesehen nicht gibt.

Männer von morgen – Ein Ausflug in die Gender-Debatte

In seiner Podcast-Folge mit Bestseller-Autor André Stern [1] stößt Mischa auf eine Meinung zur Gender-Thematik, die er zuvor noch nie live in einem Gespräch zu hören bekommen hat. 

Denn André Stern vertritt die Meinung, Männlichkeit und Weiblichkeit seien nur Konzepte. Alles Trennung. Er sieht es als Befreiung, sich vom Konzept Mann und Frau zu verabschieden.

So wie heutzutage andere Männer aufwachen und merken, dass sie bisher in diesem Patriarchat gelebt haben, ist er aufgewacht und hat mit Schrecken festgestellt, dass es das Patriarchat überhaupt gibt. André Stern ist in einem Umfeld aufgewachsen, in dem es das nicht gab. Er durfte in seinem kindlichen Denken bleiben – und Kinder sehen nicht zwei Gender, sie sehen nicht diese Trennung, sagt André.

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Männer und Frauen – eigentlich kein Unterschied? 

Die meisten von uns würden Männern bestimmte Eigenschaften wie kompetitiver, wilder, aggressiver zuschreiben und Frauen solche wie ruhiger, reflektierter, emotionaler. André hat hier eine ganz klare Meinung: Alles falsches Schubladen-Denken. Alles Konzept und Erziehung. 

Angenommen, man erachte nun Mischas Argument, dass statistisch gesehen Männer bspw. eine geringere Verträglichkeit (Agreeableness, eine der fünf Hauptfaktoren des Big Five-Modells [2], der einzige psychologisch anerkannte Persönlichkeitstest) aufweisen als Frauen, für abstreitbar. 

Diese Ausprägung kann tatsächlich gerade daher rühren, dass Frauen und Männer nach klassischen Rollenbildern erzogen wurden, und muss nichts mit biologischer Veranlagung zu tun haben.

Über die Attribute und Verhaltensmuster von typisch Mann und typisch Frau kann man also streiten – aber ist nicht die biologische Prädisposition indiskutabel? Und ist es nicht gerade schön, dass wir als Geschlechter verschieden sind? 

Auch hier bietet André eine Gegenperspektive: Du könntest die biologische Ausstattung dafür haben, ein Kind austragen zu können, ohne dich weiblich zu fühlen. In anderen Worten: Du bist ein Mann, aber steckst im Körper einer Frau. 

Genau das ist die Transgender-Frage, die von nicht betroffenen Cis-Menschen oftmals mit “der fühlt sich ja nur wie das andere Geschlecht” abgetan wird. 

Außerdem sieht André keine Verschiedenartigkeit durch die Geschlechter, im Gegenteil. Dadurch bestehe eine Trennung in 3,5 Milliarden Menschen auf der einen und 3,5 Milliarden auf der anderen Seite.

Somit lehnt er das Konzept von Männlichkeit und Weiblichkeit ab.

Wissenschaftliche Einordnung: Wie viele Geschlechter gibt es? 

Nach umfangreichem Auseinandersetzen mit dem ganzen Gender-Thema sind Mischa und ich zu einem eindeutigen Schluss gekommen. Es entspricht dem aktuellen Kenntnisstand der Wissenschaft – in diesem Falle der Biologie -, für den Menschen zwei Geschlechter zu definieren. 

Wie es der Biologe Colin Wright in einem Interview mit Joe Rogan [3] ausdrückt: Für alle Säugetiere der Welt gelten zwei Geschlechter und so auch für den Menschen. Wieso sollten wir eine Sonderrolle bekommen? 

Und vor allem: Wie hätten wir uns fortpflanzen können, wenn es keine klar getrennten Geschlechter gäbe? Nicht beliebige zwei Menschen können zusammen ein Kind bekommen, sondern ein Mann und eine Frau. 

Ja, es gibt wie immer Ausnahmen von der Regel, nämlich Zwitter (der biologische Begriff, genauere Einordnung folgt unten) bzw. intersexuelle Personen. Im Durchschnitt ist jeder Fünf- bis Sechstausendste Mensch intersexuell. 

Die betroffene Person wird mit einer Mischung beider Geschlechtsteile geboren, weist eine Hormonstörung oder eine Chromosomenanomalie auf. Sie kann somit äußerlich nicht eindeutig einem der beiden Geschlechter zugeteilt werden und fühlt sich oft auch weder männlich noch weiblich.

Für solche Fälle ergibt es aus moralisch-ethischer Sicht Sinn, Bezeichnungen wie “divers” zu verwenden. Seit einer Neuregelung des Personenstandsgesetzes im Jahr 2013 muss demnach keine Eintragung des Geschlechts in das Geburtsregister mehr erfolgen [4]. Seit 2018 kann auch die Angabe “divers” gewählt werden. 

Warum gibt es vom wissenschaftlichen Standpunkt her aber trotzdem nur zwei Geschlechter und nicht mindestens drei? Oder je nach Ausprägung der Intersexualität weitere Kategorien? 

Im Englischen gibt es für das deutsche Wort “Geschlecht” zwei verschiedene Begriffe. Zum einen “sex” als biologisches Geschlecht und zum anderen “gender” auf der Identitätsebene. 

Wie sich jemand fühlt und mit was er/sie sich identifiziert, kann nur diejenige Person selbst beurteilen. Das biologische Geschlecht wird jedoch seit den Anfängen der Biologie per Definition einzig und allein an der Veranlagung eines Individuums zur Produktion von entweder Eizellen oder Spermien beurteilt. Nur die männlichen oder weiblichen Keimdrüsen sind zur Beurteilung des biologischen Geschlechts ausschlaggebend. 

Intersexualität: Gibt es ein drittes Geschlecht?

Für echte Zwitter (weiblich und männlich gleichzeitig) muss sowohl Hoden- als auch Eierstockgewebe im selben Körper nachgewiesen werden. In der gesamten Geschichte der Wissenschaft wurden nur einige wenige solcher Einzelfälle nachgewiesen. Jede davon war eine wissenschaftliche Sensation – ebenso wie ein Hahn, der ein Ei legt. 

Abgesehen von diesen wissenschaftlichen Sensationen handelt es sich grundsätzlich bei Intersexualität um das Phänomen Pseudohermaphroditismus [5] der (wie alle Säugetiere) getrenntgeschlechtlichen Art Homo Sapiens, Moderner Mensch. 

Pseudohermaphroditismus ist ein – klassisch Wissenschaft – furchtbar komplizierter Name für das entsprechende deutsche Wort “Scheinzwitter” oder “unechter Zwitter”. Bedeutet: Das betroffene Individuum weist zwar äußerlich sowohl männliche als auch weibliche Geschlechtsmerkmale auf, hat aber nur entweder männliche oder weibliche Keimdrüsen. 

Das ist es, was ich weiter oben damit meinte, dass zur Beurteilung des biologischen Geschlechts nur die Veranlagung zur Bildung von entweder Spermien oder Eizellen ausschlaggebend ist. 

Man spricht dabei bewusst von “Veranlagung zur Bildung” und nicht von “Produktion”, da unfruchtbare Menschen genauso Mann oder Frau sind wie fruchtbare. Sie haben eben die Veranlagung zur Bildung von Geschlechtszellen, aber können diese nicht produzieren. 

Nun kommt die Ethik ins Spiel 

An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass all jene Begriffe aus der Biologie als Wissenschaft stammen. Wissenschaft interessiert sich nicht sonderlich für die Gefühle eines Individuums, die mit den Worten entstehen, die zur Klassifizierung ihres Geschlechts verwendet werden. 

Worte sind jedoch mächtig. Daher gilt es, für den Umgang mit diesen Abweichungen von der biologischen Norm die richtigen Begriffe zu finden. Und genau hier dürfen sich die Geister scheiden.

Nachdem wir nun die biologischen Grundlagen verstanden haben, können wir auf Basis dieser wissenschaftlichen Erkenntnisse die ethisch-moralische Perspektive angehen. Die Gender-Debatte ist seit einigen Jahren zu einer gesellschaftlichen oder gar philosophischen Frage geworden. 

Wie die gesellschaftliche Debatte aus dem Ruder gerät 

Gesellschaftliche Debatten sind oftmals sehr begrüßenswert, denn sie schaffen Raum für Neues und damit für Fortschritt und Verbesserung. Allerdings halten Mischa und ich einige der aktuellen Strömungen, besonders in den USA, für bedenklich. 

Erstens wäre der Missbrauch der Wissenschaft [6] zu nennen. Wissenschaftliche Fakten werden verdreht und an die eigene Meinung angepasst – bzw. einer Ideologie entsprechend zurechtgebogen. 

Dieser Trend ist übrigens ganz unabhängig von der Gender-Debatte im Speziellen zu beobachten. Auch im Kontext der Corona-Pandemie wurde das Narrativ darauf geprägt, dass “die Wissenschaft” einen Lockdown und Maskenpflicht fordere. 

Zum einen bereits zu einem Zeitpunkt, als es noch gar keine wissenschaftliche Evidenz zur Wirksamkeit der Maßnahmen gabe. Und zum anderen selbst dann noch, als bspw. klar war, dass sich Aerosole an der freien Luft nicht wirklich verbreiten und somit draußen eine unglaublich geringe Ansteckungsgefahr herrscht. 

Trotzdem schloss die Regierung selbst Outdoor-Gyms. Von der wissenschaftlichen Evidenz dafür, dass regelmäßige sportliche Betätigung äußerst zuträglich für die menschliche Gesundheit ist, mal ganz zu schweigen. 

Zweitens halten wir die Entwicklung von schwindenden Debattenräumen für äußerst bedenklich. Insbesondere in den USA werden nicht nur wissenschaftliche Fakten verdreht – es werden Wissenschaftler wie Colin Wright oder Carole Hooven an der Universität als transphob beschimpft, weil sie evolutionsbiologische Fakten aufzeigen. 

Wie es Evolutionsbiologin Carole Hooven in einem Interview [7] ausdrückt, sollten wissenschaftliche Tatsachen dabei helfen, uns selbst und transsexuelle sowie Inter-Personen besser zu verstehen. Nicht jedoch, wie es aktuell passiert, ignoriert oder gar negiert werden, um Menschen ein besseres Gefühl zu geben. 

Wissenschaft bringt uns näher an die objektive Wahrheit. Ideologie im Gegenzug können wir dafür nutzen, dass Menschen sich gut fühlen.

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Die Psychologie hinter der Gender-Bewegung 

Hinter diesen Strömungen verbergen sich hochspannende psychologische Phänomene: Unter anderem das, was Gustave Le Bon schon 1890 in seinem gleichnamigen Buch [8] als “Psychologie der Massen” betitelt. 

In jenem Buch schreibt Le Bon „Sie [Die Wissenschaft] hat uns die Wahrheit verheißen – oder wenigstens die Erkenntnis der Zusammenhänge, die unserem Verstanden zugänglich sind. Sie hat uns niemals den Frieden und das Glück versprochen. In überlegener Gleichgültigkeit unserer Gefühle hört sie unsere Klagen nicht„. 

In die heutige Sprache übersetzt bedeutet das: Ja, Wissenschaft ist manchmal verdammt unangenehm. Sie interessiert sich nicht für unsere Gefühle oder für das, was wir gerne hören wollen. Und hier liegt das Problem. Wir Menschen sind keine rationalen Wesen – auch wenn wir theoretisch einen rationalen Verstand besitzen. 

Um es noch einmal in den Worten Gustave Le Bons auszudrücken: “Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen nicht gefallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr. Wer sie aufzuklären versucht, wird stets ihr Opfer„.

Verstehst du vor dem Hintergrund dieses Standardwerks der Psychologie nun, warum es Wissenschaftler heutzutage in den USA so schwer haben, ihre rationale Perspektive durchzusetzen und die Menschen dazu zu bewegen, Diskussionen auf Grundlage biologischer Tatsachen zu führen? 

Wie eine Minderheit den Stein ins Rollen bringt

Das erstaunliche dabei ist: Noch vor wenigen Jahren waren die angesprochenen politisch linken Strömungen noch extreme Minderheiten und kaum durchsetzungsfähig. Von “Transgender” hatten die meisten Menschen noch genauso wenig gehört wie von “vegan”. Beide Strömungen sind zu globalen Bewegungen geworden, die sich exponentiell verbreiten. Während es 2008 nur 80.000 vegan lebende Menschen in Deutschland gab, waren es laut Statista 2020 schon 1,13 Millionen [9].

Colin Wright berichtet, dass sich ebenso vor wenigen Jahren alle Professoren seiner Universität darüber einig waren, dass es biologisch gesehen zwei Geschlechter gibt. Dies wurde auch nach außen getragen. Heutzutage hat sich zwar an den biologischen Erkenntnissen diesbezüglich überhaupt nichts geändert – doch seine Kollegen beschimpfen ihn als “horrible transphobic person”, wenn er die Fakten auf den Tisch legt. 

Auch hier zeigt sich wieder ein in “Psychologie der Massen” beschriebenes Phänomen: Minderheiten können, wenn sie gewillt genug sind, die öffentliche Meinung bzw. das, was als öffentliche Meinung wahrgenommen wird, stark beeinflussen. 

Im Internetzeitalter: Einzelne besessene Ideologen können Bots schalten oder mit Fake-Accounts kommentieren und so den Anschein erwecken, ihre Meinung sei viel vertretener, als sie es wirklich ist. Somit steuern wie immer nicht die gemäßigten, sondern die extremen Pole das Geschehen. Einige wenige leidenschaftlicher Führer reichen, um die Masse mitzuziehen.

Einer für alle – oder alle für einen?

Die verbleibende Frage ist: Darf man wissenschaftliche Fakten negieren oder verdrehen, um einen von 5000-6000 Menschen dafür zu validieren, dass er/sie anders ist? Dann würde Wissenschaft keinen Sinn mehr ergeben. 

Colin Wright macht dazu einen guten Vergleich: Stell dir vor, du wirfst eine Münze 6000 Mal. Statistisch gesehen landet bei dieser großen Anzahl an Würfen deine Münze ein einziges Mal auf der Kante. Die Wahrscheinlichkeit für diesen “Zufall” beim Münzwurf entspricht ziemlich genau der für die Geburt einer Inter-Person bei Menschen. 

Allerdings ändert dieser Umstand nichts daran, dass es für 5.999 von 6.000 Münzwürfen oder Menschen genau zwei Kategorien gibt. Du würdest beim Glücksspiel die Kategorie “Kante” nicht als Grund dafür nehmen, die Existenz der beiden empirisch belegbaren Kategorien zu bestreiten, oder? 

Genau das tun aber immer mehr Menschen der politisch links-grünen Bewegung, die immer mehr Zuspruch gewinnt. So kommen Perspektiven wie die André Sterns zustande. Einerseits: Ja, alles ist Perspektive. Und ja, natürlich soll sich jeder Mensch akzeptiert und geliebt fühlen. Andererseits gibt es, wie in diesem Artikel ausführlich dargelegt, klare empirische Fakten.  

Was ist eine Perspektive – und was wissenschaftlicher Fakt?

Perspektiven wie die, dass keine Unterschiede zwischen den biologischen Geschlechtern keine Unterschiede bestünden, müssen also vor dem Hintergrund der aktuellen Evidenz als falsch erachtet werden. Eine Evidenz bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Gesamtsumme der Datenlage zu einem Thema einen eindeutigen Schluss nahelegt. Dieser eindeutige Schluss nennt sich Evidenz. 

Hierbei muss nicht jede einzelne Studie diesen Schluss bestätigen. Es gibt immer Studien, die komplett gegensätzliche Ergebnisse nahelegen als die Mehrheit der übrigen zu diesem Sachverhalt. Jene Ausreißer werden in der wissenschaftlichen Arbeit auch analysiert, ändern aber meist nichts an der Gesamtheit der Datenlage. 

Ein gutes Beispiel für solche Studienergebnisse sind jene, die André Stern gegen Ende der Podcast-Folge [10] anführt. Demzufolge seien Männer und Frauen ursprünglich auf körperlicher Ebene gleichgestellt gewesen. Männer seien heute nur deshalb größer, stärker und muskulöser, weil Frauen schon früh in ihrer Entwicklungsgeschichte von Männern unterdrückt worden wären. Deshalb hätten sie weniger zu Essen bekommen und sich dadurch anders entwickeln müssen. 

Für solche Theorien gibt es keine wissenschaftliche Evidenz, weswegen man nicht wie André von den “neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen” sprechen kann. Sie bleiben derzeit “neueste, nicht belegte Theorien”. Was nicht zwingend bedeuten muss, dass sie falsch sind. Aber wahr sind sie eben auch nicht, bis jemand das Gegenteil beweist. Was in diesem speziellen Fall sämtlichen Erkenntnissen der Evolutionsbiologie widersprechen würde.

Die Rolle der Frau im Laufe der Evolution

Des Weiteren widerspricht diese Theorie Andrés Hypothese, dass Frauen früher als Göttinnen und später nur noch als Werkzeug gesehen wurden. Demnach verehrten und bewunderten Männer ihre Frauen lange Zeit dafür, dass sie auf “magische Weise” Kinder zur Welt brachten. Mit Beginn der Viehzucht habe man beobachtet, wie Tiere sich vermehren und sei so zu dem Schluss gekommen, dass die Männer am ganzen Prozess nicht ganz unbeteiligt waren. 

Plötzlich habe man Frauen nur noch als Werkzeug gesehen, als Gefäß zum Austragen des Samens des Mannes. Ab diesem Zeitpunkt sei das Patriarchat entstanden und Männer beförderten die Frauen in der Hierarchie von oben nach unten. 

Diese Hypothese hört sich durchaus plausibel an und es ist ganz klar, dass Männer viel zu lange Frauen unterdrückt, sie als Objekte behandelt und ihnen unsägliches Leid zugefügt haben. Aus humanistischer und insgesamt heutiger moralischer Sicht kaum wieder gutzumachen.

Es gibt nur ein Problem. Jene Hypothese zur Entstehung des Patriarchats widerspricht genau Andrés vorangegangener Theorie von der ursprünglich gleichen körperlichen Verfassung der Geschlechter. Hätten sich die Frauen erst durch die männliche Unterdrückung zu körperlich schwächeren Individuen entwickeln können, gäbe es jene Unterschiede zwischen Mann und Frau erst seit Beginn der Viehzucht. Das entspräche der Zeit der neolithischen Revolution, die vor etwa 10.000-20.000 begann [11].

Die körperlichen Unterschiede zwischen den Geschlechtern gab es allerdings, wie man dank archäologischer Funde zweifellos weiß, schon lange vor der Viehzucht. Hunderttausende Jahre oder gar, wenn man bis zu den Vorfahren des Homo Sapiens geht, Millionen Jahre zuvor. Eigentlich sogar schon bis zu den ersten komplexen Lebensformen. Wir Menschen spielen schließlich biologisch gesehen nicht die überragende Sonderrolle der Evolution, die wir gerne hätten. 

Beyond Science: Hat die Wissenschaft ausgedient? 

Höhere geistige Kapazitäten erlauben uns zwar, über all diese Themen nachzudenken oder gar ganze Artikel darüber zu schreiben – lösen uns allerdings nicht von unseren grundlegenden biologischen Prädispositionen.

Andrés Einstellung zur Gender-Thematik insgesamt spiegelt außerdem sehr stark die grüne Stufe des Modells Spiral Dynamics [12] wieder. Diese kennzeichnet sich in diesem Bezug u.A. durch das Negieren wissenschaftlicher Fakten aus, denn Wissenschaft ist ein Werkzeug der orangenen Stufe, aus der sich grün entwickelt. 

Wenn du das System von Spiral Dynamics und damit die globale psychologische Entwicklung von Gesellschaften und Individuen verstehen möchtest, dann schau dir unbedingt Mischas YouTube-Video [13] dazu an.

Achtung, jetzt kommt MEINUNG

Okay, wir haben nun geklärt, dass wissenschaftlich gesehen ein Unterschied zwischen den Geschlechtern besteht. Was ändert das nun an der Gender-Debatte? Was jetzt folgt, ist keine wissenschaftliche Einordnung aufgrund unbestreitbarer Fakten mehr, sondern ein Standpunkt, den man teilen oder nicht teilen kann. Mischa und ich sehen das Thema wie folgt: 

Alle Menschen sollten, unabhängig von biologischem und wahrgenommenen Geschlecht, sexueller Orientierung und allen anderen Aspekten ihrer Persönlichkeit die gleichen Rechte zugesprochen bekommen. Es heißt nicht ohne Grund „Menschenrechte“. Der Fakt, dass du ein Mensch bist, muss ausreichen, um dir alle Rechte zuzugestehen, die ein Mensch hat. 

Gleichberechtigung ist absolut notwendig und wir müssen alle dazu beitragen, sie zu fördern. Sie muss aber nicht zu Gleichmache werden. Denn die Tragweite dieser Strömung ist uns heute noch gar nicht bewusst. Schon jetzt stellen biologische Männer olympische Rekorde in der Frauenklasse auf. Schon jetzt wird in amerikanischen Schulen unterrichtet, das Geschlecht sei nicht vordefiniert, sondern man müsse es sich aussuchen.

Wie gesagt: Ob das gut oder schlecht ist, darf jeder für sich selbst bewerten. Besonders Mischa sieht die Entwicklung jedoch kritisch, da wir uns so gegen unsere eigene Biologie stellen – zugunsten einer Ideologie, die gut gemeint ist, aber ausufert.

Menschen der LGBTQ-Community sollten genau die gleichen Rechte haben wie alle anderen Menschen auch. Aber nicht zum Leidwesen der Mehrheit, die sich immer noch als Mann oder Frau identifiziert. Also einfach so, wie er oder sie geboren wurde.

Schon heute treten Frauen bei den olympischen Spielen an und werden von biologischen Männern um Längen geschlagen. Diese Frauen haben ihr ganzes Leben auf den Wettkampf hintrainiert und haben dann gegen jemanden mit höherem Testosteronspiegel keine Chance. Irgendwie ungerecht der biologischen Frau gegenüber, oder? Es soll doch um Gleichberechtigung gehen. Wer mehr zu dem Thema hören will, kann sich das Interview von Joe Rogan mit Testosteron-Forscherin Carole Hooven [14] anhören.

Betrachtet man außerdem andere aktuelle globale Trends, kann einem mulmig zumute werden. Denn ob Abschaffung des Patriarchats, der Nationalitäten, des Bargeldes oder gar (Stichwort Great Reset) des Kapitalismus im Allgemeinen – die Tendenz geht Richtung Zusammenbruch aller bestehenden Systeme.

Sexualität braucht keine Labels

Das Komische an der eigentlich sehr begrüßenswerten Bewegung zur Akzeptanz aller sexuellen Orientierungen ist die Sache mit den Labels. Eigentlich geht es doch darum, von den klassischen Labels „Mann liebt Frau“ und „Frau liebt Mann“ wegzukommen, oder?

Statt aber „Love is Love“ wirklich zu leben, begründen die Menschen neue Labels. Binary vs. Nonbinary, Transgender, bisexuell, pansexuell… das sind alles Labels.

Und ja, dieses Schubladendenken ist menschlich. Es hilft dem Verstand, Dinge zu begreifen. So wie die Griffe an einer Kletterwand. Ohne Griffe würdest du abrutschen und nicht weiterkommen. Ohne Labels würde unser Verstand sich nicht weiterentwickeln können. Wir brauchen sie, um den Kontext zu verstehen.

Aber jetzt kommt´s: Wenn wir das geschafft haben, dann können wir sie wieder loslassen. Früher verwendete man das „N-Wort“ für People of Color. Heute sind wir einen Schritt weiter und eines Tages wird die Hautfarbe eines Menschen vielleicht gar kein Gesprächsthema mehr sein.

Mit meinem momentanen Bewusstseinszustand sehe ich es als Problem, die Begriffe Mann und Frau komplett loszulassen. Ja, Geschlechter sind auch Konzepte, aber sie sind based on reality. Wir Menschen haben Begriffe für unterschiedliche sexuelle Orientierungen erschaffen, aber keine biologischen Geschlechter.

Wenn biologische Männer Weltrekorde bei Frauen aufstellen, werden biologische Frauen benachteiligt. Das ist also keine Wissenschaft mehr, sondern Ideologie. Nicht wertend gemeint, denn Ideologien können auch sehr dienlich sein – wie bspw. der Veganismus. Nur muss man sich als radikaler Vertreter einer Ideologie immer darauf einstellen, dass man auf viel Gegenwind stoßen wird, da sich niemand etwas verbieten lassen will. Leider weder das Abwerten von Homosexualität noch das Töten von Tieren.

Wieso wir alle sexuell offener sein dürfen

Was wir aber von der Idee „biologische Geschlechter sind irrelevant“ lernen können, ist das Zulassen von Intimität für Menschen, die uns nahe stehen – egal welches Geschlecht. Mischa hat dieses Thema auch im Gespräch mit Male-Model Mario Adrion [15] aufgegriffen. 

Mario will nur mit Frauen Sex. Aber Intimität geht für ihn auch mit Männern. Die Frage ist: Warum muss eine Partnerin oder ein Partner des anderen Geschlechts alle Bereiche abdecken? Marios bester Freund konnte ihm alle Aspekte einer Beziehung geben – außer die Sexualität. Die holt er sich von einer Frau.

Den meisten Menschen heutzutage fehlt ohnehin nicht oberflächlicher Sex, sondern tiefgehende Intimität. Eine Beziehung ohne Intimität fühlt sich auf Dauer nicht gut an. Aber eine ganze Stunde lang tiefen Augenkontakt zu halten, macht schon so viel mit dir… 

Zusammenfassung: Wie sollten wir handeln? 

Um den gesamten Diskurs auf wenige Worte herunterzubrechen: Ja, es gibt aus wissenschaftlicher Sicht nur zwei Geschlechter. Nein, nicht 3 oder 5 oder 7. 

Wissenschaft ist einerseits ein sehr wertvolles Tool, das uns dabei hilft, näher zur objektiven Wahrheit zu gelangen. Sie zu negieren oder zu verdrehen zugunsten einer Ideologie, ist nicht der richtige Weg. 

Andererseits ist Wissenschaft schlussendlich auch “nur” eine Perspektive. Zwar wie erwähnt die rational gesehen beste, um die Wahrheit zu finden – aber keine Grundlage dafür, Menschen ihre Rechte zu- oder abzusprechen. 

Denn unabhängig von Biologie oder anderen interindividuellen Unterschieden sollte aus ethischer Perspektive jeder Mensch die gleichen Rechte bekommen. Dieses Ziel gilt es zu verfolgen – nicht das Ziel, alle Menschen als biologisch gleich darzustellen, um einzelnen Menschen ein besseres Gefühl zu vermitteln. Dies müssen wir auf anderen Wegen schaffen, denn natürlich ist es jedes Gefühl wert, beachtet zu werden. 

Außerdem ist es nicht nur okay, sondern äußerst wünschenswert, mit Rücksicht auf (oder zumindest ohne das Negieren) wissenschaftliche(r) Tatsachen unterschiedliche Meinungen zu haben. Andernfalls werden wichtige Debatten vermieden, was zu mangelndem Verständnis füreinander führt. Und mangelndes Verständnis verhindert Fortschritt. Also lass uns Debatten führen und uns miteinander weiterentwickeln. Dafür stehen wir von ChainlessLIFE. 

Wenn du Fragen oder Feedback zu dem Thema hast, schreib mir gerne persönlich eine Mail an lukas@chainlesslife.com

Bis zum nächsten Artikel, 

dein Lukas

Quellen: 

[1] Interview mit André Stern

[2] Big Five Modell (Psychologie)

[3] Biologe Colin Wright im Interview mit Joe Rogan

[4] Gesetz zur Änderung personenstandsrechtlicher Vorschriften vom 7. Mai 2013 (BGBl. I, S. 1122)

[5] Pseudohermaphroditismus

[6] Prof. Dr. Michael Esfeld über den Missbrauch der Wissenschaft

[7] Evolutionsbiologin Carole Hooven im Interview mot Joe Rogan

[8] “Psychologie der Massen”, Gustave Le Bon, 1890  

[9] Anzahl vegan lebender Menschen in Deutschland

[10] Interview mit André Stern

[11] Neolithische Revolution Wikipedia

[12] Das Modell Spiral Dynamics erklärt

[13] Mischas YouTube-Video zur Gender-Debatte und Spiral Dynamics

[14] Evolutionsbiologin Carole Hooven im Interview mot Joe Rogan

[15] Interview mit Male Model Mario Adrion

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Ortsunabhängigkeit

Immer mehr Menschen erkennen heutzutage, dass sie nicht mehr an einen einzigen Ort gebunden sein wollen.
Aus gutem Grund, denn mit schönem Wetter fangen die Vorteile der Ortsunabhängigkeit erst an.

Selbst wenn es dir nicht nur darum geht neue Länder zu sehen, in fremde Kulturen einzutauchen oder am Strand deine E-Mails zu beantworten, während die alten Freunde weiterhin bei Regen im Büro sitzen… 

Deinen Arbeits- und Wohnort frei wählen zu können,
ist ein Luxus, in den es sich zu investieren lohnt. 

Wenn dir die Entwicklung oder das System eines Landes nicht gefällt, musst du nicht dort bleiben und dir alles gefallen lassen. Stattdessen gehst du einfach an einen Ort,
der dir besser gefällt. 

Finanzielle Unabhängigkeit

Eine der größten Süchte der Menschheit ist die nach einem geregelten monatlichen Einkommen. Wer süchtig ist,
ist abhängig. Und wer abhängig ist, ist nicht frei. 

Für uns geht es nicht darum, finanziell frei im Sinne von
ich kann mir unbegrenzt alles kaufen” zu sein. 

Uns geht es um finanzielle Unabhängigkeit.
Also den richtigen Umgang mit Geld zu lernen.
Geld für dich nutzen zu können, sodass du kein
Sklave des Geldes mehr bist. 

Sondern so, dass du durch das nötige Know-How ein Gefühl von Sicherheit und Unabhängigkeit vom Staat aufbaust. 

So, dass du dir genau das Leben ermöglichen kannst,
das du wirklich leben willst. Ohne dich von dem limitieren zu lassen, was du glaubst, dir leisten zu können. 

Emotionale Freiheit

Kennst du dieses Gefühl, nicht genug zu sein?
Aber auch diese Angst in dir, zu bedürftig, zu laut, zu viel zu sein? Oder dieses unterschwellige Gefühl, dich nicht so zeigen zu können, wie du wirklich bist? 

Damit bist du nicht allein. Viele von uns werden durch Schule und Erziehung regelrecht emotional unterdrückt.
Unser inneres Kind begraben wir unter einem Haufen aus verstümmelten Gefühlen. 

Emotionale Freiheit erlangen bedeutet:
Du kannst dich wieder öffnen. Deine Gefühle richtig spüren, volle Liebe zulassen, Angst, Schuld und Scham ablegen. 

Mensch sein dürfen mit all deinen Facetten, ohne dich verstecken oder limitieren zu müssen. 

Zeitliche Unabhängigkeit

Es ist an der Zeit, dass dein Leben wieder dir gehört. 

Hast du dir jemals aktiv die Frage gestellt:
Was mache ich mit meiner Zeit?
Wenn ja, konntest du dir die Antwort ohne Zwang frei aussuchen? Wahrscheinlich nicht. Doch genau das ist zeitliche Unabhängigkeit. 

Du erkennst alle unnötigen Zeitfresser, radierst sie aus und gestaltest dein Leben neu.
So, dass es sich wieder leicht anfühlt.

So, dass du deine Zeit auf diesem Planeten nutzen kannst, wie DU es wirklich willst. 

Deine Gesundheit, Beziehungen und Leidenschaften können wieder den Stellenwert bekommen, den sie verdient haben. 

Du kannst ihnen nun Raum geben, weil du nicht mehr in Dingen eingespannt bist, die du zu bestimmten Zeiten machen „musst„. Du suchst dir selbst aus, wann du was tust.

Mentale Freiheit

Die Reise zur ultimativen Freiheit beginnt immer
in deinem Kopf. 

Uns allen wird von unserem Umfeld und der Gesellschaft
eine Geschichte darüber erzählt, wie das Leben laufen soll.
Schule, Studium oder Ausbildung, Bürojob ausüben bis zur Rente: Unser Weg scheint in vorgefertigte Bahnen gedrückt. 

Die meisten Menschen adaptieren diese Story, ohne sie zu hinterfragen – und vergessen somit,
was das Leben alles für sie bereithält. 

Je weiter wir alte Muster aufbrechen, desto eher sind wir in der Lage, uns selbst zu verwirklichen – statt blind den vermeintlichen Träumen anderer zu folgen.

Wer mental frei ist, kennt die entscheidenden Schritte,
um seine persönliche Bestimmung zu finden und endlich
seine Ketten zu sprengen.

Was konkret bedeutet: Du hinterfragst deine Glaubenssätze und Konditionierungen. Du legst konventionelle Denkweisen ab und wirst zum Schöpfer deines eigenen Lebens.