Die richtigen Freunde finden – So schaffst du es!

Die richtigen Freunde finden – So schaffst du es!

Die richtigen Freunde finden ist schwer. Doch Freunde sind wie das Atmen – die Basis für ein erfülltes und zufriedenes Leben, auf das man irgendwann mal zurück blickt. Es sind keine materiellen Errungenschaften wie schöne Uhren, reichlich Geld auf dem Konto oder irgendein ach so erfolgreiches Geschäft. Aber versteht mich nicht falsch! Ich möchte dies nicht negativ versehen, denn jeder sollte Ziele haben und kann dies auch gern teilweise an materiellen Dingen festmachen. Doch wenn du nicht die, für dich, richtigen Personen an deiner Seite hast, mit denen du Höhen und Tiefen durchlebst, dann wird dir der größte Erfolg auf dieser Welt und das dickste Portemonnaie und ein 50er-Bizeps auch nichts bringen.

Das Leben ist eine Reise, die, statistisch gesehen, ca. 80 Jahre lang von Erfahrungen geprägt wird. Jeder trägt eine Vision dieses Lebens in sich, auch DU. Der Eine erkennt sie früh, der Andere spät und der Letzte gar nicht. Dies ist das, was dir in einem anderen Sinne als Potential bekannt ist. Der Hauptgrund, warum es Personen gibt, die ihrer eigenen Meinung nach „ihr Potential nicht voll ausschöpfen“ ist der, dass deren momentane Reisegefährten eine komplett andere Vision in sich tragen (was man pauschal nicht als schlechter oder besser beurteilen kann). 

Schließ die Augen und denk nach, was du dir vom Leben versprichst. Was macht dich zu dem glücklichsten Menschen der Welt und von welchen Momenten willst du deinen Kindern erzählen? Welche Dinge willst du deinen Enkelkindern mit auf ihre Reise geben und vor allem:

Was heißt für dich Leben?

Die Meinungen dazu sind breiter gefächert als alles andere auf dieser Welt und das ist auch gut so. Es gibt keine goldene Formel, nach der jede Person leben und lachen sollte. Beim Versuch, eine solche Einheitsformel aufzustellen, haben 100 Millionen Menschen für bestimmte Glaubenssätze und Ideale bestimmter Individuen ihr Leben verloren – krank, oder?

Finde heraus, was dir das Leben bieten kann. Warum bist du auf dieser Welt? Finde heraus, aus welchem Grund hast du das verdammte Privileg, Tag für Tag aufzustehen und zu atmen. 

Die negative Seite der Digitalisierung

Die negative Seite der Digitalisierung

Facebook. Instagram. Snapchat. WhatsApp. Google.

Heutzutage haben wir Zugang zu jeder Information im kleinsten Detail. Du kannst Kontakte zu Freunden in fernen Ländern pflegen, Fotos deiner Abenteuerreisen posten und deinen besten Freunden quasi vom Klo aus Nachrichten schicken. Du kannst dir den ganzen Tag lang im Wechsel die geilsten Instagram-Models und den neusten Shit auf Netflix reinziehen. Wow. Und es wird noch besser: Bis auf den Internetzugang ist alles umsonst! Keinen Cent (bis auf Netflix) kostet dich dieses Überangebot an Online-Content, welcher dein Leben vermutlich nicht mal zu einem Prozent bereichern wird.

Ich habe letztens realisiert, wie sehr sich unsere Welt in den letzten fünf bis zehn Jahren verändert hat. Der obige, zugegeben etwas offensive, Text soll eines verdeutlichen:

Wir müssen uns bewusst werden, in was für einer Zeit wir leben.

Ich bin in unterschiedlichsten Ländern auf Reisen und sehe dennoch überwiegend nur ein Bild: Menschen, die auf ihr Smartphone starren. Ja, selbst in sehr armen Ländern, in denen manche sich nicht mal ordentliche Kleidung leisten können, haben die meisten dennoch irgendeine Form von Gerät, welches ihnen den Zugang zum Internet ermöglicht. Wann hast du das letzte mal jemanden gesehen, der im Zug sitzt und ein Buch liest, statt ständig auf sein Smartphone zu schauen? Rein subjektiv betrachtet kommt dies einem Suchtverhalten schon sehr nah.

Versteht mich nicht falsch, es ist etwas Wunderschönes, in diesem digitalen Zeitalter zu leben und von all den neuen Möglichkeiten zu profitieren. Ich will auch gar nicht sagen, dass ich nicht auch zu denjenigen gehöre, die ständig auf ihr Smartphone starren. Noch nie war es so leicht wie heute, sein Hobby zum Beruf zu machen, in seiner Leidenschaft aufzugehen und damit seine Brötchen zu verdienen. On Top kannst du währenddessen noch die ganze Welt bereisen. Ich bin wirklich dankbar für die Zeit, in der wir leben dürfen. Aber man sollte die negativen Seiten nicht unbeachtet lassen.

Ich, als jemand, der mithilfe von Social Media eine Existenz aufgebaut hat, will, dass du eines verstehst: All die Dinge da draußen – die Abenteuerfotos, die teuren Uhren und andere Luxusgüter – all das mag dich vielleicht motivieren, deine Ziele zu verwirklichen, aber je mehr du auf die Fotos von anderen guckst, desto schneller kann es passieren, dass du gar nicht mehr damit aufhören kannst. Dein Blick wendet sich auf das Äußere, das Oberflächliche, und die einst motivierenden Fotos lassen dich Neid oder Frustration darüber verspüren, dass alle anderen sich dies oder das leisten können, du aber nicht. Wo das endet, weißt du genau: in einer Abwärtsspirale. Was du aber willst, ist eine Aufwärtsspirale!

„Wie schaffe ich das, Mischa? Ich dachte ich muss jeden Tag mindestens fünf motivierende Zitate lesen und mir die Fotos von denjenigen vor Augen halten, die schon alles das haben, was ich auch erreichen will?“ 

Herzlichen Glückwunsch! Du hast offiziell Unkraut in deinem eigenen Garten gezogen. 

Der Schlüssel zum Erfolg ist es, sein Inneres zu kennen. Du musst es verstehen, daran arbeiten und es fokussiert in eine Richtung lenken. Das bedarf Aufmerksamkeit – innere Aufmerksamkeit. Die erlangst du nicht, indem du deine Aufmerksamkeit auf Millionäre und Pseudo-Internet-Gurus richtest. Genau so wenig erlangst du sie, indem du den ganzen Tag nach Aufmerksamkeit und Bestätigung bei anderen suchst. 

Beobachte mal dein Handy-Verhalten in den nächsten Tagen. Holst du es raus, wenn du auf die Bahn wartest? Scrollst du durch deinen Feed, wenn du mit Freunden unterwegs bist? Ärgerst du dich, wenn du zu wenig Likes auf deine Fotos bekommst? Es gibt heute bereits etliche Bildschirm-Zeit-Apps, die dir zeigen, wie viel du am Smartphone hängst und welche Inhalte du nutzt. Diese können helfen, sich bewusst zu werden, wie viel Zeit und Energie wir verschwenden, die wir produktiv für andere Dinge hätten aufwenden können.

Wie Marcus Aurelius zu sagen pflegte:

„He who lives in harmony with himself lives in harmony with the universe.“

Harmonie. Stelle sie her. Lerne es, dich zu lieben, so wie du bist. Nicht erst wenn du dies, das und jenes besitzt. Du bist wunderbar, so wie du bist. Dein Fokus verdient dich und nicht die digitale Realität. Lerne, mit den heutigen Werkzeugen umzugehen. Erkenne, was dir gut tut und was nicht. Lerne deine Gedanken und deine Gefühle zu reflektiere. Erkenne dich selbst.

Bist du es dir wert, dir die Aufmerksamkeit zu schenken, die du verdienst? 

Ich freue mich, dir meine Ansichten zu einigen Dingen zu erläutern und vielleicht der Grund dafür sein zu dürfen, dass du einige Dinge mit einem etwas anderen, kritischen und selbstreflektierendem Auge betrachtest. Ich hoffe, du liest diese Zeilen gern. Lass es mich gern in den Kommentaren wissen.

Weitere Insides bekommst du im ChainlessLIFE Podcast.

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Ziele erreichen – Wie visualisiere ich meine Ziele?

Ziele erreichen – Wie visualisiere ich meine Ziele?

Ziele erreichen: Wie geht das und was sind deine Ziele im Leben? Wofür lebst du und was ist deine Vision? Wie kannst du deine Ziele erreichen?

Um Ziele zu erreichen, benötigt es eine langfristige, persönliche und tief verwurzelte Vision, die man in seinem Leben entwickeln sollte. Es ist unglaublich wichtig, sich der eigenen Existenz bewusst zu sein und zu überlegen, welches Leben man führen möchte, um so herauszufinden womit man seine Zeit verbringen möchte. 

Eine Vision entsteht allerdings nicht von heute auf morgen. Hast du aber erst einmal im Hinterkopf, dass du auf der Suche nach dem Großen & Ganzen bist, nimmst du deinen Alltag, bestimmte Situationen und Möglichkeiten ganz anders wahr. Dein Bewusstsein steigert sich und hilft dir herauszufinden, welche Vision in deinem tiefsten Inneren schlummert und von dir, wie ein Geschenk, ausgepackt werden will. Aus diesem Grund halte ich es für so bereichernd, sich seinen Tag, sein Jahr und auf gewisse Weise auch sein Leben in regelmäßigen Zeitabständen zu visualisieren. 

Nimm dir am Morgen einige Minuten Zeit und verinnerliche, wie dein Tag ablaufen wird. Gehe die Situationen und Aufgaben in deinem Kopf bildlich durch und stelle dein Unterbewusstsein darauf ein, bestmöglich zu performen. 

  1. Was macht mich glücklich?
  2. Was begeistert mich?
  3. Wofür bin ich stolz?
  4. Wofür bin ich dankbar?
  5. Was ist meine Leidenschaft?
  6. Was genieße ich am meisten?
  7. Wem gegenüber bin ich verpflichtet?
  8. Wen liebe ich? Wer liebt mich?

Dies sind einige Fragen, die du dir stellen kannst. Wenn du jeden Tag genau so angehst, entwickelst du ein Gedankengebäude deiner Vision, welche sich mit der Zeit immer weiter herauskristallisiert. 

Dieser Weg – dieser Prozess – begleitet dich und entfacht deine innere Flamme. Sie wird dich zielstrebig und selbstsicher machen und dein Bewusstsein fördern. Sie wird dir die Power geben, dort hin zu gelangen, wo du hin möchtest. 

“Deine Zeit ist begrenzt und deshalb solltest du sie nicht darauf verschwenden, das Leben eines anderen zu leben. Lass dich nicht von einem Dogma festhalten – mit den Ergebnissen Gedanken anderer leben zu müssen. Lass nicht den Lärm anderer Meinung deine innere Stimme verstummen. Und vor allem, hab den Mut deinem Herzen und deiner Intuition zu folgen. Die wissen nämlich irgendwie bereits, was du tatsächlich werden willst. Alles andere ist zweitrangig.“ 

– Steve Jobs

Weitere Tipps, wie du deine Ziele erreichst, bekommst du im ChainlessLIFE Podcast.

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